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"Unsere Leistungsfähigkeit wächst": Putin kündigt Hyperschall-Waffensysteme für russische Marine an

"Unsere Leistungsfähigkeit wächst": Putin kündigt Hyperschall-Waffensysteme für russische Marine an
Der russische Präsident Wladimir Putin während seiner Rede zum Tag der russischen Kriegsmarine in Sankt Petersburg, 26. Juli 2020
Am Sonntag fanden in etlichen russischen Städten und Stützpunkten Feierlichkeiten zum Tag der Kriegsmarine statt. An der Parade in Sankt Petersburg nahm auch der russische Präsident Putin teil. Dabei hatte er einige Ankündigungen im Gepäck, die für Aufsehen sorgten.

Wie jeweils am letzten Sonntag im Juli fand auch gestern wieder die Marineparade zum Gedenken an die russische Kriegsmarine statt. In Sankt Petersburg nahm auch der russische Präsident Wladimir Putin an den Feierlichkeiten teil.

Putin: Wenn andere Länder mit Hyperschallwaffen nachziehen, wird Russland schon Abwehrmittel haben
(Archivbild: Flugabwehrtruppen der Luft- und Weltraumkräfte Russlands bringen einen neuen Raketenabwehr-Lenkflugkörper zum Testflug in Stellung.  Testgelände Sary-Schagan, Kasachstan. 02. Juli 2019)

Dabei wartete das russische Staatsoberhaupt mit einer Ankündigung auf, die international Aufsehen erregte. Die russische Marine, so Putin, werde bald innovative "Hyperschallwaffen, die in der Welt ohne Parallelen sind", erhalten.

Die einzigartigen Vorteile und die Stärkung der Kampffähigkeiten der Flotte, errungen durch die breite Einführung fortschrittlicher digitaler Technologien, sind im Bereich der Hyperschallsysteme, unbemannter Unterwasserfahrzeuge sowie der effektivsten Verteidigungsmittel ohne Parallelen", erklärte Putin während der Feierlichkeiten.

Es sei insbesondere die Kombination aus Geschwindigkeit, Manövrierfähigkeit und Höhe von Hyperschallraketen, die sich mit mehr als der fünffachen Schallgeschwindigkeit fortbewegen können, die es schwierig macht, diese rechtzeitig zu orten und abzufangen.

Zu den von Putin angekündigten Waffensystemen gehören neben dem Hyperschall-Marschflugkörper Zirkon die nukleare Unterwasserdrohne Poseidon, die demzufolge für den Transport durch U-Boote konzipiert ist. Natürlich bleibe aber auch weiterhin der Mensch "die wichtigste Kraft der heimischen Flotte", ergänzte der russische Präsident.

Laut einer Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums erfolgten zurzeit Tests mit der Belgorod, dem ersten atomgetriebenen U-Boot, das die Poseidon-Unterwasserdrohnen transportieren kann.

Die Arbeiten zur Schaffung moderner Waffensysteme für die Marine werden erfolgreich abgeschlossen", hieß es weiter.

Die Marineparade fand neben Sankt Petersburg an den Stützpunkten der russischen Marine und deren Flottillen in Seweromorsk, im Baltikum, am Kaspischen Meer, in Wladiwostok, in Petropawlowsk-Kamtschatski, im syrischen Hafen Tartus sowie in Sewastopol statt. Insgesamt nahmen etwa 15.000 Soldaten, 220 Schiffe, sowie etwa 70 Flugzeuge und Hubschrauber an den Paraden teil.

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Während der Feierlichkeiten machte Putin ebenfalls öffentlich, dass die russische Marine – neben den Hyperschall-Waffensystemen – noch in diesem Jahr neue Schiffe erhalten werde.

Die Leistungsfähigkeit unserer Marine wächst ständig. In diesem Jahr werden 40 Schiffe und Schiffstypen verschiedener Klassen in Dienst gestellt, und vor einigen Tagen wurden sechs weitere Schiffe für die Hochseezone bei den drei führenden Werften Russlands in Auftrag gegeben", verkündete Russlands Staatsoberhaupt.

Putin kündigte im vergangenen Jahr an, Schiffe und U-Boote der russischen Marine mit Hyperschallwaffen auf Schiffen und U-Booten ausrüsten zu lassen, falls die Vereinigten Staaten dazu übergingen, Atomwaffen mittlerer Reichweite in Europa zu stationieren. Laut Putin sei dies eine Frage der "Sicherheit" Russlands.

Mit dem Begriff der "nationalen Sicherheit" rechtfertigen die Mitglieder der transatlantischen Gemeinschaft den bereits seit Jahrzehnten andauernden "Krieg gegen den Terrorismus" und zudem – aufgrund einer angeblichen "russischen Gefahr" – auch die immer weitere Erhöhung ihrer Rüstungsausgaben innerhalb der NATO.

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