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Neues Treibstoffleck in russischer Arktis: 45 Tonnen Kerosin aus Pipeline ausgelaufen

Neues Treibstoffleck in russischer Arktis: 45 Tonnen Kerosin aus Pipeline ausgelaufen
Neues Treibstoffleck in russischer Arktis: 45 Tonnen Kerosin aus Pipeline ausgelaufen
Nur sechs Wochen nach einem großen Dieselleck im Norden Russlands erlebt das Land eine weitere Umweltkatastrophe. Am Sonntag sind aus einer Pipeline in der Region Krasnojarsk im Norden Sibiriens innerhalb von nur 15 Minuten 45 Tonnen Kerosin ausgelaufen.

Die Pipeline wird von der Firma Norilsktransgas betrieben, einer Tochtergesellschaft des russischen Konzern Nornickel, eines der größten Nickelproduzenten der Welt. Nornickel erklärte in einem Bericht, dass "keine Gefahr für das Leben oder die Gesundheit der Menschen in der Region besteht". Die Einsatzkräfte unternehmen notwendige Maßnahmen, um den ausgelaufenen Treibstoff aufzufangen. Die lokalen Behörden haben den Notstand ausgerufen.

Das Treibstoffleck ereignete sich in der Nähe des kleinen Dorfes Tuchard, etwa 2.700 Kilometer nordöstlich von Moskau und 70 Kilometer vom Fluss Jenissei entfernt, der in den Arktischen Ozean mündet.

Dies ist der dritte Zwischenfall im Zusammenhang mit dem Bergbau- und Energiekonzern Nornickel in den vergangenen zwei Monaten. Am 29. Mai waren aus einem Treibstofftank in einem Kraftwerk, das ebenfalls einer Tochtergesellschaft des Metallkonzerns gehört, 21.000 Tonnen Diesel ausgelaufen. Die Gesamtfläche der Verschmutzung betrug dabei etwa 180.000 Quadratmeter. Im Juni war eine andere Tochtergesellschaft des Unternehmens in einen weiteren Umweltskandal verwickelt, als sich herausstellte, dass das Unternehmen die Gewässer durch die Ablagerung von kontaminiertem Wasser verunreinigt hatte.

Neues Treibstoffleck in russischer Arktis: 45 Tonnen Kerosin aus Pipeline ausgelaufen

Die russische Umweltschutzbehörde Rosprirodnadsor hat den Schaden aus dem ersten Dieselleck im Mai auf rund 148 Milliarden Rubel (etwa 1,8 Milliarden Euro) geschätzt und den Bergbaukonzern aufgefordert, dies als Entschädigung zu zahlen. Das Unternehmen will dies vor Gericht anfechten.

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