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Russland kündigt Antwort auf Londons Magnitski-Sanktionsliste an

Russland kündigt Antwort auf Londons Magnitski-Sanktionsliste an
Russland kündigt Antwort auf Londons Magnitski-Sanktionsliste an (Archivbild: Dmitri Peskow, Pressesekretär des russischen Präsidenten Wladimir Putin, bei jährlicher großer präsidialer Pressekonferenz im Zentrum für Internationalen Handels auf der Krasnaja Presnja, Moskau, 19. Dezember 2019.)
Moskau wird auf Londons Veröffentlichung einer eigenen, neu eingeführten Magnitski-Liste mit 25 russischen Staatsbürgern, die unter britische Sanktionen fallen, antworten. Der Kreml kündigte der Sache entsprechende Gegenmaßnahmen an, ohne weitere Details zu nennen.

Dmitri Peskow, Pressesekretär des russischen Präsidenten Wladimir Putin, kündigte am Dienstag eine adäquate Reaktion auf den Beschluss des britischen Außenministers Dominic Raab an, 25 russische Staatsbürger auf eine neue Sanktionsliste zu setzen:

Uns bleibt nur Bedauern über solch unfreundliche Maßnahmen. Es ist offensichtlich, dass wir das Prinzip der Erwiderung anwenden werden.

Das Grab des angeblich ermordeten Sergei Magnitski in Moskau.

Auf Londons Magnitski-Liste vom 06. Juni 2020 finden sich der Leiter des Ermittlungsausschusses der Russischen Föderation Alexander Bastrykin nebst weiterer Ermittler, Vetreter des Generalstaatsanwaltes Viktor Grin, mehrere Mitarbeiter des russischen Ministeriums für Inneres und des Föderalen Vollzugsdienstes FSIN.

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Die genaue Art der Reaktion gab Peskow nicht bekannt, kündigte aber Gegenmaßnahmen an "in dem Umfang, der den Interessen der Russischen Föderation entsprechen wird".

Die britische Variante der Magnitski-Liste umfasst nicht nur russische Staatsbürger, sondern auch Vertreter Myanmars, Nordkoreas sowie Saudi-Arabiens.

Den genannten Personen wird die Einreise nach Großbritannien verwehrt, ihr Besitz dort beschlagnahmt und deren Konten eingefroren.

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