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Wirtschaftstätigkeit in Russland nimmt nach Lockerung der Corona-Beschränkungen wieder zu

Wirtschaftstätigkeit in Russland nimmt nach Lockerung der Corona-Beschränkungen wieder zu
Die Wirtschaftstätigkeit in Russland steigt als Reaktion auf die Lockerung des Corona-Lockdowns wieder langsam an. Darauf weist das Daten- und Informationsunternehmen IGS Markit hin und hebt hervor, dass die Leistung des Fertigungssektors nur geringfügig zurückging.

Russlands Produktions- und Dienstleistungssektor erholte sich im zweiten Quartal wieder, nachdem er im April aufgrund der Corona-Pandemie und des anschließenden Lockdowns rückläufig war.

Laut dem Daten- und Informationsdienstleister IHS Markit stieg der offizielle Purchasing Managers Index (PMI) für das verarbeitende Gewerbe des Landes im Juni auf 49,4, gegenüber 36,2 im Mai. Ein Wert über 50 spiegelt ein Wachstum der Fabrikproduktion wider, während ein Wert unter 50 einen Rückgang signalisiert. Im April stürzte der PMI inmitten des Corona-Lockdowns und sinkender Ölpreise auf 31,1 ab.

Die jüngste Zahl signalisiert nur einen geringfügigen Rückgang der Leistung im Fertigungssektor",

erklärte die Statistikagentur und wies darauf hin, dass dies der langsamste Rückgang seit Mai 2019 war.

Auch die Produktion und Auftragseingänge haben im Juni wieder zugenommen, da der Lockdown zu Beginn des Monats gelockert wurde. Laut IHS Markit machte der Anstieg der Kundennachfrage aufgrund der allmählichen Wiederaufnahme des Tagesgeschäfts jedoch nur einen Bruchteil davon aus.

Der PMI des Dienstleistungssektors, der im April auf ein 18-Jahrestief von 12,2 fiel, als Restaurants und andere Dienstleister schlossen, erholte sich im folgenden Monat wieder auf 36,2.

In der Hoffnung auf eine größere Kundennachfrage zieht auch das Geschäftsvertrauen wieder an. Daten zeigen, dass der Nachfrageeinbruch im April und Mai zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führe, der sich im Juni jedoch verlangsamte, als sich der Markt stabilisierte. Die Zahl der als arbeitslos registrierten Bürger stieg nach Angaben des russischen Ministerpräsidenten Michail Mischustin seit dem 1. April um das 3,5-Fache an.

Symbolbild

Entgegen eines Anstiegs der Auftragseingänge haben die Hersteller am Ende des zweiten Quartals trotz Anzeichen von Kapazitätsreserven und aufgrund  einer historisch gedämpften Nachfrage weiterhin Arbeitskräfte abgebaut. Die Unternehmen hoben hervor, dass Entlassungen und ausgebliebene Wiedereinstellung von Mitarbeitern hinter dem soliden Rückgang standen", so IHS Markit.

Die Verbraucherpreisinflation im Land verlangsamte sich von 0,8 Prozent im April auf 0,3 Prozent im Monat Mai, während die jährliche Inflationsrate laut den neuesten Daten des Russischen Föderalen Staatlichen Statistikdienstes bei drei Prozent lag. Die Zielzinsrate der Zentralbank für 2020 beträgt vier Prozent. Im vergangenen Monat senkte die Regulierungsbehörde den Leitzinssatz auf den historisch niedrigen Satz von 4,5 Prozent.

Der Preisdruck schwächte sich ab, da Engpässe in den Lieferketten gelockert und die Lagerbestände der Lieferanten wieder aufgefüllt wurden, so der IHS-Markit-Bericht.

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