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Nach erhöhter Strahlung über Nordeuropa: Moskau weist Behauptungen über "nukleares Leck" zurück

Nach erhöhter Strahlung über Nordeuropa: Moskau weist Behauptungen über "nukleares Leck" zurück
Nach erhöhter Strahlung über Nordeuropa: Moskau weist Behauptungen über "nukleares Leck" zurück. (Symbolbild)
Vor mehreren Tagen kamen Berichte über leicht erhöhte Strahlungswerte über Nordeuropa. Obwohl die Quelle nicht festgestellt wurde, deutete die niederländische Gesundheits- und Umweltbehörde auf russische nukleare Anlagen hin. Moskau wies die Vorwürfe zurück.

"Wir haben ein absolut fortschrittliches Kontrollsystem für Strahlungsniveaus und es gibt keine Signale für irgendwelche bedrohlichen oder Notfall-Situationen", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag. "Wir kennen nicht die Informationsquelle dieser Fachleute aus den Niederlanden."

Auch die staatliche Atomenergiebehörde Rosatom bestätigte, dass alle Messwerte im normalen Bereich bleiben.

Ein leichter Anstieg der Strahlungswerte über Nordeuropa wurde von mehreren Kontrollstationen in Finnland, Schweden und Norwegen in der ersten Junihälfte festgestellt. Der Anstieg wurde später von der Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO) bestätigt.

Die CTBTO erklärte, die erhöhten Strahlungswerte seien für die Menschen nicht schädlich. Der Exekutivdirektor der Organisation, Lassina Zerbo, sagte auf Twitter, dass die Isotope "höchstwahrscheinlich" aus einer "zivilen Quelle" stammten. Die Organisation veröffentlichte auch eine Karte des Gebiets, in dem sich die Strahlungsquelle befunden haben könnte. Das markierte Gebiet umfasst Teile von Schweden, Finnland und Russland.

Das niederländische Nationale Institut für Volksgesundheit und Umwelt (RIVM) sagte am Freitag, dass die erhöhten Strahlungswerte durch einen "Vorfall in einen Kernreaktor" verursacht worden seien. In der ersten, auf Niederländisch veröffentlichten Version des Berichts, hieß es, die Strahlung käme "aus Richtung Westrussland".

Später änderte das Institut den ursprünglichen Text. Die niederländischen Forscher gaben einer "Fehlübersetzung" die Schuld an der Verwirrung und sagten, es sei unmöglich, die genaue Quelle der Strahlung zu bestimmen.

"Der mögliche Ort der Quelle erstreckt sich daher über ein großes Gebiet, und ein genauerer Ort für die Quelle kann wegen der begrenzten Anzahl von Messungen nicht bestimmt werden", heißt es jetzt.

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