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Schießerei in Moskau – zwei Verkehrspolizisten und der Angreifer schwer verletzt

Schießerei in Moskau – zwei Verkehrspolizisten und der Angreifer schwer verletzt
Schießerei in Moskau – zwei Verkehrspolizisten und der Angreifer schwer verletzt (Polizeisperre um den Ort des Vorfalls - Straße in Höhe des Hauses 156 am Leninskij Prospekt in Moskau)
Im Südwesten Moskaus hat ein Passant ohne erkennbaren Grund das Feuer auf zwei Verkehrspolizisten eröffnet, die gerade ein Taxi einer Routinekontrolle unterzogen. Einer der Beamten konnte das Feuer erwidern.

Im Südwesten Moskaus, unweit des Hotels Saljut auf dem Leninski Prospekt, wurde am Montag, 15. Juni 2020, die Besatzung eines Verkehrsstreifenwagens bei ihrer Routinekontrolle eines Taxis von einem Passanten angegriffen.

Der aus dem inguschetischen Nasran stammende Ratmir Galajew eröffnete das Feuer. Die Pistole vom Typ MR-79-9T für Gummigeschosse und Gaspatronen nach der Art einer Makarow war zur Benutzung von scharfer Munition umgebaut worden.

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Ein im Internet kursierendes Video von dem Vorfall zeigt, wie einer der Polizisten unmittelbar zu Boden geht. Der zweite Polizist erwidert das Feuer und streckt seinerseits den Angreifer mit einem oder mehreren Treffern in der Magengegend nieder. Der Angreifer konnte sich jedoch zumindest für kurze Zeit wieder aufraffen und griff erneut den bereits am Boden liegenden Beamten an. Ein weiteres Video, ein RT-Exklusiv, zeigt den Moment der Festnahme, bei der einer der Beamten mit dem Täter auf dem Boden liegend ringt und der andere hilft.

Der Täter konnte von den angeschossenen Beamten gefasst und ins Krankenhaus eingeliefert werden. Mindestens einer der beiden Beamten liegt ebenfalls mit Schusswunden schwer verletzt im Krankenhaus. Entgegen den zuvor von RIA Nowosti unter Verweis auf interne Quellen veröffentlichten Informationen ist der Angreifer nicht seinen Verletzungen erlegen, sondern am Leben, allerdings schwer verletzt. Entsprechende Richtigstellungen erfolgten seitens der Polizei. Der Anlass oder mögliche Motive für den Angriff werden derzeit ermittelt; aktuell prüfen Sicherheitskräfte Datenbanken des Innenministeriums und des Inlandsgeheimdienstes FSB auf Einträge zu Galajews möglicher Mitgliedschaft in extremistischen Organisationen – wie etwa einer Abzweigung der Terrormiliz "Islamischer Staat", schreibt RBK mit Verweis auf anonyme Quellen bei der Polizei.

Am Abend desselben Tages wurde – gleichfalls im Südwesten Moskaus – ein Fahrzeug angehalten und dessen zwei Insassen gestellt, die auf irgendeine Weise in die Schießerei verwickelt sein könnten, schreibt Moskowski Komsomolez (MK). Nach Angaben von MK sei der Angreifer ein Sohn von Asit Galajew, einem ehemaligen hochgestellten Mitarbeiter des Föderalen Dienstes für Drogenkontrolle.

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