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Russischer Energieriese Nowatek bestellt zwei LNG-Tanker in Südkorea

Russischer Energieriese Nowatek bestellt zwei LNG-Tanker in Südkorea
Symbolbild
Das russische Energieunternehmen Nowatek hat die südkoreanische Werft Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering mit dem Bau von zwei Flüssiggastankern beauftragt. Diese sollen noch vor Ende 2022 fertig werden und als Zwischenstationen eingesetzt werden.

Die südkoreanische Werft Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME) hat vom russischen Gasproduzenten Nowatek einen Auftrag für den Bau von zwei Flüssiggastankern für den Betrieb auf Kamtschatka und in Murmansk erhalten.

Mitarbeiter des Ölkonzerns Rosneft bei einer Bohrung auf dem russischen arktischen Schelf.

Nach Angaben von DSME sollen die beiden Frachter mit einer Kapazität von jeweils 380.000 Kubikmetern Flüssiggas (Liquefied Natural Gas, LNG) noch vor Ende 2022 gebaut werden. Der Wert des Auftrags beläuft sich auf 901,3 Milliarden Won (748 Millionen US-Dollar), so der Schiffsbauer. Die Option für den Bau von zwei weiteren Schiffen sei ebenfalls im Vertrag enthalten.

Die Schiffe, die im russischen Murmansk und auf der Halbinsel Kamtschatka eingesetzt werden sollen, spielen dann die Rolle von Zwischenstationen. Ihre Installation ermöglicht einen wesentlich schnelleren Transport von LNG nach Europa und Asien. Dadurch sollen die Kosten für die Servicearbeiten der Fracht erheblich gesenkt werden.

Mit dem Abschluss dieses Vertrags konnte unser Unternehmen dem Markt erneut unsere fortschrittlichen Technologien im Bereich LNG unter Beweis stellen. Aufgrund der Folgen des Coronavirus wurden einige Großprojekte verschoben, sodass dieser Auftrag dem Unternehmen zu mehr Stabilität verhelfen wird", so Daewoo.

Nowatek plant den Bau eines LNG-Umschlag- und Lagerkomplexes für 20 Millionen Tonnen LNG in der Region Murmansk, um dadurch seine Logistik- und Transportkosten zu optimieren. Außerdem strebt der Energieriese die Organisation eines LNG-Umschlagplatzes in Kamtschatka mit einem Volumen von 20 Millionen Tonnen pro Jahr an. Die Inbetriebnahme beider Terminals ist für etwa 2022 geplant.

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