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Nach Dieselleck in Russland: Nahe gelegener See verschmutzt

Nach Dieselleck in Russland: Nahe gelegener See verschmutzt
Ende Mai sind nahe der Stadt Norilsk rund 21.000 Tonnen Diesel aus einem defekten Tank ausgelaufen
Durch das Austreten riesiger Dieselmengen aus einem Kraftwerk in Norilsk wurde auch ein nahe gelegener See verschmutzt. Spuren des Brennstoffes wurden im Pjassinosee nachgewiesen. Welche Folgen die Verschmutzungen auf den See haben werden, ist noch unklar.

Der Pjassinosee liegt etwa 20 Kilometer von Norilsk entfernt und ist ein Gletschersee. Aus diesem entspringt ein einziger, gleichnamiger Fluss, der wiederum in die Karasee, ein Randmeer des Arktischen Ozeans, mündet. Alexander Uss, Gouverneur der Region Krasnojarsk, betonte, dass das Weitertreiben des Dieselstoffs unbedingt verhindert werden müsse. Er teilte am Dienstag mit:

Das ist ein wunderschöner See, etwa 70 Kilometer lang. Natürlich gibt es dort auch Fische und eine gute Biosphäre. Welche Auswirkungen die Verschmutzungen haben werden, kann man nicht vorhersehen.

Am 29. Mai waren nahe der Stadt Norilsk rund 21.000 Tonnen Diesel aus einem defekten Tank ausgelaufen und bedrohen Teile eines Naturreservates in der Arktis. Russische Medien berichteten erst Anfang Juni über den Vorfall.

Das Unternehmen Norilsk Nickel betrachtet als Unfallursache die Erwärmung des Permafrosts, wodurch die Stützen unter den Kraftstofftanks in Bewegung gesetzt wurden. Es wurden vier Strafverfahren eingeleitet, der Leiter des Kraftwerks wurde festgenommen. 

Hunderte Einsatzkräfte sind seit Tagen mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Derzeit halten Ölsperren und Dämme den Brennstoff in den Flüssen nahe dem Kraftwerk weitgehend zurück. Diese könnten jedoch nicht wirksam genug oder zu spät installiert worden sein, sagte der stellvertretende Leiter des Zivilschutzes, Alexander Tschuprijan. So könnten die Giftstoffe in den Pjassinosee gelangt sein. 

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