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Folgen der Corona-Pandemie: Einnahmen des russischen Ölriesen Rosneft stürzen ab

Folgen der Corona-Pandemie: Einnahmen des russischen Ölriesen Rosneft stürzen ab
Der russische Ölriese Rosneft verzeichnete im ersten Quartal einen deutlichen Einbruch seiner Einnahmen, da aufgrund der COVID-19-Pandemie Ölpreis und -nachfrage fielen. In einer Erklärung berichtete das Unternehmen von einem Einbruch von etwa zwei Milliarden Euro.

Russlands Ölgigant Rosneft meldete am Freitag als Folge eines beispiellosen Einbruchs der weltweiten Ölnachfrage und eines schwächeren Rubels einen Verlust von 156 Milliarden Rubel (ungefähr zwei Milliarden Euro) im ersten Quartal.

Das Unternehmen teilte mit, dass es den Ausstoß von Öl- und Gaskondensat gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent auf 4,64 Millionen Barrel pro Tag gesenkt habe, in Übereinstimmung mit einer globalen Vereinbarung zur Drosselung der Produktion. Es plane außerdem, die Investitionen in diesem Jahr um etwa 2,5 Milliarden Euro oder 21 Prozent zu kürzen.

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Igor Setschin, CEO von Rosneft, teilte in einer Erklärung mit, dass "das Jahr 2020 zu einem Wendepunkt für die globale Öl- und Gasindustrie werden könnte. Infolge der weltweiten COVID-19-Pandemie erfuhr die Nachfrage nach Rohöl einen beispiellosen Rückgang, was zu einem erheblichen Rückgang der Energiepreise führte".

Er fügte jedoch hinzu, dass Rosneft "besser denn je auf die externen Herausforderungen vorbereitet ist, die die Geschäftstätigkeit von Energieunternehmen auf der ganzen Welt ernsthaft beeinträchtigen".

Der Erklärung zufolge sanken die Einnahmen im ersten Quartal des Jahres 2020 aufgrund der niedrigeren Ölpreise um 15 Prozent auf 1,77 Billionen Rubel (ungefähr 22 Milliarden Euro), während der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) um 44 Prozent auf 309 Milliarden Rubel (ungefähr vier Milliarden Euro) fiel. Der Nettogewinn des Unternehmens belief sich im ersten Quartal auf 131 Milliarden Rubel (ungefähr 1,6 Milliarden Euro).

Die negativen "non-cash items" beeinträchtigten die Fähigkeit von Rosneft nicht, einen freien Cash-Flow zu generieren, der sich auf 219 Milliarden Rubel (ungefähr 2,8 Milliarden Euro) belief. "Dank dieser Tatsache und trotz der Verschlechterung des makroökonomischen Umfelds verringern wir weiterhin unsere Schuldenlast und schütten unseren Aktionären Barmittel aus", so Setschin.

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