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Russland begeht 75. Tag des Sieges im Schatten der Corona-Epidemie: Feierlichkeiten gehen online

Russland begeht 75. Tag des Sieges im Schatten der Corona-Epidemie: Feierlichkeiten gehen online
Russland begeht 75. Tag des Sieges im Schatten der Corona-Epidemie: Feierlichkeiten gehen online
Am 9. Mai begeht Russland den Tag des Sieges. Infolge der Corona-Epidemie fielen die Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Beendigung des Großen Vaterländischen Krieges viel bescheidener als geplant aus. Viele Veranstaltungen finden am Samstag online statt.

Infolge der Corona-Krise begeht Russland den Tag des Sieges in diesem Jahr anders als sonst. Am 75. Jahrestag der Beendigung des Großen Vaterländischen Krieges legte Russlands Präsident Wladimir Putin an dem Grab des Unbekannten Soldaten in Moskau einen Strauß roter Rosen nieder. Danach hielt er eine Ansprache an die Nation, in der er allen Kriegsveteranen und Bürgern zum "allerwichtigsten und liebsten" Festtag gratulierte. Der Staatschef erinnerte dabei an die Heldentaten des sowjetischen Volkes und die Befreiung Europas. Mit einer Schweigeminute wurde der gefallenen Soldaten und der Opfer des Krieges gedacht.

Symbolbild

Putin versprach, dass Russland das Jubiläum des denkwürdigen Datums noch unbedingt "wie üblich" begehen werde:

Es ist 75 Jahre her, dass der Große Vaterländische Krieg zu Ende gegangen ist. Wir werden das Jubiläumsdatum unbedingt wie üblich mit großem Ausmaß und feierlich begehen. Wir werden es tun, wie es diesem gebührt, wie es uns unsere Pflicht gegenüber denjenigen befiehlt, die den Sieg durch Leiden herbeigeführt und erzielt haben. Es werden unsere wichtigste Parade auf dem Roten Platz und der Volksmarsch des "Unsterblichen Regiments" stattfinden.

Anstatt einer ursprünglich geplanten Militärparade auf dem Roten Platz fand eine Flugschau statt. Im Himmel über dem Zentrum Moskaus waren 75 Flugzeuge und Hubschrauber zu sehen, darunter eine Staffel der Su-57-Mehrzweckjagdflugzeuge. Ähnliche Luftparaden gab es auch in vielen anderen russischen Städten.

Die internationale Gedenkaktion "Unsterbliches Regiment", an der sich in den vorigen Jahren Hunderttausende Menschen beteiligt hatten, wurde diesmal infolge der Corona-Krise ins Internet verlagert. Für den Online-Marsch hatten sich mehr als zwei Millionen Menschen registriert.

Russland: Gedenkmarsch des

Zum 75. Jahrestag des Sieges über Nazideutschland gab es auch Friedensgrüße von der Internationalen Raumstation ISS: Die russischen Raumfahrer Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner gratulierten in einer Videobotschaft ihren Mitbürgern zum Tag des Sieges. Vor dem Hintergrund einer Kopie der Siegesfahne, die sowjetische Soldaten auf dem Reichstagsgebäude aufgepflanzt hatten, gedachten die Kosmonauten der Opfer des Krieges und mahnten den Frieden an:       

Wir sollten heute alles tun, damit die neuen Generationen ohne Krieg leben und den Frieden auf unserem Planeten erhalten.

Die Videobotschaft von der ISS wurde von der russischen Raumfahrtbehörde "Roskosmos" veröffentlicht.

Viele Museen bereiteten anlässlich des Tags des Sieges Online-Ausstellungen und -Konzerte vor. Das traditionelle feierliche Feuerwerk wurde zwar nicht gestrichen. Allerdings wurde die Bevölkerung eindringlich gebeten, sich die Show im Fernsehen oder vom Balkon aus anzuschauen.

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