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9.623 neue Corona-Fälle in Russland binnen 24 Stunden – Gesundheitsministerium gegen Lockerungen

9.623 neue Corona-Fälle in Russland binnen 24 Stunden – Gesundheitsministerium gegen Lockerungen
9.623 neue Corona-Fälle in Russland binnen 24 Stunden – Gesundheitsministerium gegen Lockerungen
Die Zahl der neuen bestätigten Corona-Fälle nimmt in Russland ununterbrochen zu. Das Gesundheitsministerium stuft das Ansteckungsrisiko landesweit als hoch ein und sieht derzeit keinen Grund für eine Lockerung der strikten Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

In den vergangenen 24 Stunden sind in Russland 9.623 neue Corona-Ansteckungen bestätigt worden. Die meisten Fälle – 5.358 – wurden in der Hauptstadt Moskau registriert. Ungefähr 47 Prozent der Infizierten wiesen keine Symptome auf. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle stieg somit auf 124.054. Im Hinblick auf diese Zahl überholte Russland am Samstag die Türkei und landete auf Platz 7 im Ranking der Länder mit den meisten Corona-Fällen. Binnen 24 Stunden kamen russlandweit 57 COVID-19-Patienten ums Leben. Die Gesamtzahl der testpositiven Todesopfer stieg somit auf 1.222.

Die Behörden erklären die steigenden Zahlen auch damit, dass Patienten jetzt viel schneller auf das neuartige Coronavirus getestet werden. Seit dem Ausbruch der Epidemie wurden in Russland mehr als 3,9 Millionen Tests durchgeführt. Allein in Moskau werden täglich bis zu 40.000 Proben im PCR-Verfahren untersucht. Trotzdem stuft das russische Gesundheitsministerium das Ansteckungsrisiko als hoch ein. Es gebe derzeit keinen Grund, von einer Stabilisierung der Situation zu sprechen. Der russische Gesundheitsminister Michail Muraschko spricht sich gegen eine voreilige Lockerung der Einschränkungen des öffentlichen Lebens aus – auch wenn der Gipfel der Epidemie vorbei sein wird.

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Der Bürgermeister von Moskau Sergei Sobjanin schätzt die Lage inzwischen so ein, dass sich das Coronavirus in Russland nach dem europäischen Szenario ausbreitet. Der Politiker schließt nicht aus, dass die Bewegungsfreiheit in der Hauptstadt weiterhin eingeschränkt werden könnte, falls sich die Situation deutlich verschlimmern sollte. In diesem Fall würde man einfach weniger digitale Ausgangsscheine ausstellen.

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