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Russland: Zentralbank senkt Leitzinsen inmitten des Coronavirus-Lockdowns und abstürzender Ölpreise

Russland: Zentralbank senkt Leitzinsen inmitten des Coronavirus-Lockdowns und abstürzender Ölpreise
Die Zentralbank Russlands hat ihren Leitzinssatz auf 5,5 Prozent gesenkt und erklärte, dass weitere Senkungen in naher Zukunft folgen könnten. Sie fügte hinzu, dass sie einen Rückgang des russischen BIP im Jahr 2020 zwischen vier und sechs Prozent erwarte.

Die russische Zentralbank senkte am Freitag zum ersten Mal seit Oktober 2019 ihren Zinssatz um 50 Basispunkte auf 5,5 Prozent. Die Regulierungsbehörde teilte mit, dass bald weitere Senkungen folgen könnten. In einer Erklärung der Zentralbank Russlands heißt es:

Seit der Vorstandssitzung im März hat sich die Situation dramatisch verändert. Es wurden bedeutende restriktive Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie eingeführt, sowohl in Russland als auch weltweit, die die Wirtschaftstätigkeit negativ beeinflussen.

Die Bank fügte hinzu, dass sie das Szenario der Basisprognose überprüft habe und nun zu einer akkommodierenden Geldpolitik übergehe. Laut der Prognose der Bank wird die jährliche Inflation angesichts des geldpolitischen Kurses im Jahr 2020 3,8 bis 4,8 Prozent erreichen und sich später bei etwa vier Prozent stabilisieren. Für das Bruttoinlandsprodukt des Landes wird für 2020 ein Rückgang zwischen vier und sechs Prozent prognostiziert.

"Wenn sich die Situation entsprechend der Basisprognose entwickelt, hält die Zentralbank der Russischen Föderation die Aussicht auf die Entscheidung über eine weitere Senkung der Leitzinsen auf ihren bevorstehenden Treffen offen. Bei der Entscheidungsfindung über die Leitzinsen wird die russische Zentralbank die tatsächliche und erwartete Inflationsdynamik im Verhältnis zum Ziel, die wirtschaftlichen Entwicklungen im Prognosezeitraum und die Risiken, die von den inländischen und externen Bedingungen sowie der Reaktion der Finanzmärkte ausgehen, berücksichtigen."

Es wird erwartet, dass die russische Wirtschaft darüber hinaus einen Erholungspfad einschlagen wird, mit einem prognostizierten Wachstum von insgesamt 2,8 bis 4,8 Prozent im Jahr 2021 und 1,5 bis 3,5 Prozent im Jahr 2022. Das Basisszenario der Bank geht von einem durchschnittlichen Urals-Ölpreis von 27 US-Dollar pro Barrel im Jahr 2020 und einem anschließenden Anstieg auf 35 US-Dollar beziehungsweise 45 US-Dollar pro Barrel in den Jahren 2021 und 2022 aus.

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