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Preisabsturz an Ölmärkten geht weiter: Russisches Urals-Öl fällt unter zwölf US-Dollar

Preisabsturz an Ölmärkten geht weiter: Russisches Urals-Öl fällt unter zwölf US-Dollar
Aufgrund des Sturzfluges der Ölmärkte ging auch der Preis für das russische Urals-Öl zurück, der von der Rohölsorte Brent bestimmt wird. Russlands Energieminister wies darauf hin, dass die Lage durch Spekulationen hervorgerufen wurde.

Der beispiellose Absturz auf dem Ölmarkt in dieser Woche setzte auch russisches Rohöl unter Druck. Hierbei fiel die Uralmischung um fast sechs US-Dollar unter zwölf US-Dollar pro Barrel, so der Energieinformationsanbieter Argus Media.

Der russische Öl-Benchmark, dessen Preis von der Rohölsorte Brent bestimmt wird, wurde am 2. April noch niedriger gehandelt, als er auf 10,54 US-Dollar pro Barrel fiel (CIF Rotterdam). Das war der niedrigste Stand seit März 1999. Eine Woche später verdoppelte sich der Preis des Urals-Öls fast, aufgrund von Berichten über die OPEC+-Verhandlungen.

Ein Bohrloch an einem von Oasis Petroleum gepachteten Fracking-Standort im Ölfördergebiet des Permian Basin

Der epische Absturz von West Texas Intermediate am Montag, als der Preis für US-Rohöl zum ersten Mal in der Geschichte unter null fiel, geschah vor dem Hintergrund von Befürchtungen, dass den USA die Lagerkapazitäten ausgehen könnten. Und auch die internationale Benchmark Brent blieb von den Marktturbulenzen nicht verschont und stürzte am Mittwoch auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2001. Brent-Futures für Lieferungen im Juni wurden nur noch mit 16 US-Dollar pro Barrel gehandelt.

Nach Ansicht des russischen Energieministers Alexander Nowak sollte die Situation auf dem globalen Ölmarkt nicht dramatisiert werden, denn "dies ist ein Papiermarkt, was bedeutet, dass mit derivativen Finanzinstrumenten gehandelt wird, nicht mit physischem Öl". Er erklärte am Mittwoch:

Wir erleben derzeit viele spekulative Momente, insbesondere bei Terminkontrakten. Momentan herrscht auf dem Markt eine Unsicherheit, die hauptsächlich damit zusammenhängt, dass die Rohöllagerräume rund um den Globus voraussichtlich gefüllt sein werden.

Nowak fügte hinzu, dass die hohe Volatilität auf dem Ölmarkt seiner Meinung nach bis zum Beginn des OPEC+-Vertrags über die Kürzung der Rohölförderung anhalten wird. Die Vereinbarung, die von den Mitgliedern des OPEC+-Formats, darunter Russland und Mexiko, getroffen wurde, bedeutet einen Förderrückgang von 9,7 Millionen Barrel pro Tag im Mai und Juni. Das ist die gravierendste Kürzung, der die Ölproduzenten der Welt jemals zugestimmt haben. Danach werde die Gruppe die Produktion bis zum Auslaufen des Abkommens im April 2022 kontinuierlich steigern.

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