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Putin: Coronavirus-Epidemie breitet sich weiter aus – aber Russland konnte sie eindämmen

Putin: Coronavirus-Epidemie breitet sich weiter aus – aber Russland konnte sie eindämmen
Ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes desinfiziert die Räume des Bahnhofs Pawelezki in Moskau am 20. April. 2020.
Die Coronavirus-Epidemie breitet sich weiter aus. Jedoch konnten Russlands Präventivmaßnahmen diese eindämmen. Das sagte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Expertentreffen am Montag. Allerdings ist die Situation nach wie vor schwierig, stellte er fest.

"Die Situation ist nach wie vor schwierig, und leider breitet sich die Epidemie weiter aus. Die Zahl der Bürger, die sich mit dem Coronavirus anstecken, steigt", sagte Putin bei einem Treffen, bei dem die sanitäre und epidemiologische Situation in Russland diskutiert werden sollte. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur TASS.

Der russische Staatschef stellte fest, dass die Steigerung der Infektionszahlen "nicht nur in Moskau, das als erstes mit dieser Bedrohung konfrontiert war, sondern auch in anderen Regionen" zu beobachten sei. "Dank vorbeugender Maßnahmen ist es uns immer noch gelungen, diesen Prozess zu verlangsamen und einzudämmen. Doch leider ist die Infektion, auch in Einzelfällen, in allen 85 Regionen registriert worden."

Symbolbild: Ein Essenslieferant in Moskau

Putin betonte, dass das Szenario der Ausbreitung des Coronavirus vorhergesagt worden sei und Russland sich darauf vorbereitet habe.

Der Höhepunkt steht noch bevor

Der Höhepunkt der Ausbreitung des Coronavirus in Russland steht noch bevor, aber es sei notwendig, die Wachstumskurve flach zu halten, so der Präsident.

Wie der russische Staatschef betonte, "wird derzeit in alle Richtungen gearbeitet". "Außerdem wird bis zum Ende dieser und Anfang nächster Woche in allen Regionen ein zusätzlicher Bestand an spezialisierten medizinischen Betten zur Verfügung gestellt", präzisierte Putin.

Er betonte, dass "bei diesen Vorbereitungen alle möglichen Szenarien in Betracht gezogen werden".

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Putin befragte die an dem Treffen teilnehmenden Experten zu ihrer Einschätzung der aktuellen Situation, zur Dynamik der Ausbreitung der Epidemie in Russland und zu ihrer Prognose für die nächsten drei, sieben und zehn Tage sowie für den kommenden Monat, einschließlich der Zahl schwerer Fälle, die dringende Krankenhausaufenthalte erfordern.

Putin lobt Quarantänebeschränkungen

Putin hat Experten bezüglich zusätzlicher Anti-Coronavirus-Maßnahmen um Rat gebeten. Er betonte jedoch, dass Anstrengungen unternommen werden müssten, um die Auswirkungen der Pandemie auf Arbeitsplätze und Einkommen der Menschen zu minimieren.

Dank der arbeitsfreien Wochen, der Quarantänebeschränkungen, der Auflagen zur Selbstisolierung und anderer Maßnahmen, die ergriffen wurden, ist es uns gelungen, etwas Zeit zu gewinnen", sagte er. "Es ist uns gelungen, die Ausbreitung der Epidemie zu verlangsamen und unser Gesundheitssystem anzupassen."

An dem Treffen am Montag nahmen führende Wissenschaftler und Virologen, Spezialisten für Infektionskrankheiten und Leiter von Wissenschafts- und Forschungszentren teil, deren "professionelle Bewertungen und Empfehlungen für die Behörden auf allen Ebenen wichtig sind", so Putin. "Wir werden also auch in Zukunft mit Ihnen in Kontakt bleiben", sagte der Präsident gegenüber den Experten. Das russische Staatsoberhaupt bat die teilnehmenden Experten, sich auch zum möglichen Zeitrahmen für die Impfstoffentwicklung zu äußern.

Der russische Präsident Wladimir Putin lässt sich täglich zu Besprechungen mit dem Vorsitz des Operationsstabes, Gebietsgouverneuren und beratenden Ausschüssen schalten. Auf dem Bild: eine Besprechung mit der Stabsvorsitzenden und Vizeministerpräsidentin Tatiana Golikowa

Für uns ist es wichtig, dies jetzt zu wissen, um im Voraus zu buchen und Produktionskapazitäten vorzubereiten, damit wir schnell mit der Impfstoffproduktion in den erforderlichen Mengen beginnen können", sagte Putin.

Coronavirus-Pandemie

Ende Dezember 2019 informierten chinesische Beamte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den Ausbruch einer bisher unbekannten Lungenentzündung in der zentralchinesischen Stadt Wuhan. Seitdem wurden Fälle des Coronavirus SARS-CoV-2, das die Lungenkrankheit COVID-19 auslöst, in allen Teilen der Welt gemeldet – auch in Russland.

Am 11. März 2020 erklärte die WHO den Ausbruch des Coronavirus zur Pandemie. Nach den neuesten Statistiken sind weltweit über 2.414.000 Menschen infiziert und mehr als 165.000 coronabedingte Todesfälle gemeldet worden. Darüber hinaus haben sich bisher weltweit über 629.000 Menschen von der Krankheit erholt.

Bis heute wurden in Russland insgesamt 47.121 Coronavirus-Fälle bestätigt, wobei 3.446 Patienten von dem Virus genesen sind. Die neuesten Daten aus Russland weisen landesweit 405 Todesfälle mit der Viruserkrankung COVID-19 aus.

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(rt/tass)

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