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Botschafter: Russlands Hilfe an Italien gehört zur "guten Tradition"

Botschafter: Russlands Hilfe an Italien gehört zur "guten Tradition"
Ein Aufkleber an der Tür eines Fahrzeugs mit medizinischer Ausrüstung aus Russland, das mit einem Militärtransportflugzeug nach Italien gebracht wurde.
Der russische Botschafter in Italien wies darauf hin, dass COVID-19 die russisch-italienische Wirtschaftsbeziehungen beeinflussen wird. Er betonte, dass die russische Hilfe für Italien ohne geopolitisches Eigeninteresse, sondern aus "guter Tradition" erfolgt.

Die Folgen der COVID-19-Pandemie werden sich definitiv auf die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen auswirken, auch auf die zwischen Russland und Italien. Darauf wies Russlands Botschafter in Italien Sergei Rasow am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS hin. Er sagte:

Die russischen Hilfslieferungen für Italien sind NATO-Strategen ein Dorn im Auge.

Natürlich wird der Grad und die Tiefe des Einflusses auf die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben von der Dauer des Kampfes gegen das Virus und der Strenge der angewandten Maßnahmen abhängen. Wie Sie wissen, wurden in Italien Tausende von Unternehmen geschlossen. Es wird wahrscheinlich eine Rezession in der russischen Wirtschaft und im Welthandel sowie in unseren bilateralen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen geben.

Das Wichtigste sei jetzt, die Gesundheit und das Leben der Menschen zu retten, fügte er hinzu.

Der Botschafter betonte, dass hinter Russlands Hilfe für Italien bei der Bekämpfung des Coronavirus kein geopolitisches Eigeninteresse stehe. Rasow erklärte:

Was das Sanktionsregime betrifft, so sollte unsere selbstlose Hilfe für Italien in einer schwierigen Situation nicht mit bestimmten geopolitischen Motiven verbunden werden. Diejenigen, die versuchen, eine solche Verbindung zu sehen, lassen keine Gedanken an so edle Motive wie Solidarität, gegenseitige Unterstützung, oder gegenseitige Hilfe zu.

Sanktionen sind eine kontraproduktive und schädliche Sache, die allen Betroffenen erheblichen Schaden zufügt. Aber, wie Sie wissen, sind es nicht wir, die sie eingeführt haben, und nicht wir sollten die Frage nach ihrer Aufhebung stellen. Wir hoffen, dass sich früher oder später der gesunde Menschenverstand durchsetzen wird.

Der Diplomat betonte, solche Dinge wie Solidarität, gegenseitige Unterstützung und Hilfe seien "eine gute Tradition" in den Beziehungen zwischen Russland und Italien.

Rasow merkte an, dass Italien kürzlich den 11. Jahrestag des Erdbebens in L'Aquila vom 6. April 2009 begingen und erinnerte an die damalige Hilfe aus Russland:

Damals gehörten unsere Retter zu den ersten, die den Bewohnern der Stadt halfen. Später wurden dank des direkten Beitrags Russlands zwei historische Stätten in dieser Stadt restauriert.

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