"Wir wollten schnell verwestlichen" – Psychoanalytiker Maaz zur deutschen Einheit [DFP 47]

Diese Woche dreht sich alles um das ehemals geteilte Deutschland, die Wiedervereinigung und deren Nachbeben in der Gesellschaft, die bis heute erkennbar sind. Zunächst wollten wir wissen, was die Berliner über den Tag der Deutschen Einheit denken und was er ihnen bedeutet.
"Wir wollten schnell verwestlichen" – Psychoanalytiker Maaz zur deutschen Einheit [DFP 47]

Alexander Palucki rundet die Straßenumfrage mit einer kleinen Revue der Ereignisse von damals ab. Außerdem gelang es uns, den DDR-Popstar Tino Eisbrenner für ein spannendes Portrait zu gewinnen. In diesem erzählt er uns, was er zur Wendezeit als Verlust der Heimat empfand. Margarita Bityutski sprach mit dem Liedermacher.

Ein System wird immer auch von Menschen getragen, und zwar von allen. Unter diesem Aspekt zumindest erforscht der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz die gesellschaftlichen Parameter der DDR und der heutigen neuen Bundesländer. Jasmin Kosubek lud den Autor und Psychiater zu einem Gespräch ein. Sie unterhielten sich darüber, wie man mit einer historischen Zeitenwende auch seine Gesinnung verändern kann.

Ein Kuriosum an besonders repressiven Regimen ist die Tatsache, dass sich trotz aller Unterdrückung dennoch radikale Subkulturen bilden können. So auch in der DDR. Punks und Neonazis gab es wirklich, auch wenn letzteres gekonnt ignoriert worden ist. Ein Beitrag von Nina Sang.

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