DER FEHLENDE PART: Rio 2016 – Drogen, Doping, Leistungsdruck [S2 – E90]

DER FEHLENDE PART: Rio 2016 – Drogen, Doping, Leistungsdruck [S2 – E90]
Jeden Freitag um 19.30 Uhr

Heute in der Sendung:

Kurz vor dem Start der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro wirft RT Deutsch noch einmal einen Blick auf die Doping-Debatte im Vorfeld des Großereignisses. Selten zuvor entbrannten noch lange vor den ersten Wettkämpfen derartige Konflikte, wie in diesem Jahr.

Bereits im Dezember 2014 thematisierte ein ARD-Bericht systematisches Doping russischer Leichtathleten, die Welt-Anti-Doping Agentur WADA leitete daraufhin Untersuchungen ein und bestätigte viele der Anschuldigungen. Die Folge: Russische Leichtathleten dürfen in Rio nicht antreten. 

Eine Komplettsperre Russlands lehnte das Internationale Olympische Komitee (IOC), welches das sportliche Großereignis organisiert, jedoch ab. 271 Athleten dürfen unter russischer Flagge in Brasilien starten. Auch um diese Entscheidung entbrannten heftige Debatten.

Prof. Dr. Dr. Perikles Simon, Sportmediziner an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz erklärt im Interview mit Jasmin Kosubek, warum Doping und Leistungssport heute kaum noch voneinander zu trennen sind. 

Leistungsdruck und Hilfsmittel, die helfen sollen, diesem gerecht zu werden, spielen längst nicht nur im Sport eine große Rolle. MC Dyck fragt in mit einem Rap: Hat sich Doping nicht schon längst in der Gesellschaft verankert? Und liegen die eigentlichen Probleme vielleicht viel tiefer?