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Vorwahlen USA: Auch Elizabeth Warren steigt aus Rennen um Präsidentschaftskandidatur aus

Vorwahlen USA: Auch Elizabeth Warren steigt aus Rennen um Präsidentschaftskandidatur aus
Kandidatin Warren bei Ihrem Wahlkampf in Derry, USA, 6. Februar 2020.
Am Donnerstag ist auch die US-Senatorin Elizabeth Warren mehreren Medienberichten zufolge aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten ausgeschieden. Ob sie sich nun hinter Bernie Sanders oder Joe Biden stellt, ist noch offen.

Am Donnerstag gab die Senatorin aus Massachusetts, Elizabeth Warren, ihren Ausstieg aus dem Präsidentschaftswahlkampf 2020 bekannt. Für die 70-jährige Warren war der "Super Tuesday" eine Enttäuschung – sie lag weit hinter den Spitzenreitern Bernie Sanders und Joe Biden zurück und belegte selbst in ihrem Heimatstaat Massachusetts nur den dritten Platz. Ihr Rückzug kommt einen Tag nach dem Ausscheiden des ehemaligen New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg, der ebenfalls einen enttäuschenden "Super Tuesday" hatte. Auch Pete Buttigieg und Amy Klobuchar haben das Rennen verlassen, um den ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden zu unterstützen. 

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Warren zählt wie Senator Bernie Sanders zum linken Parteiflügel. Die ehemalige Professorin für Insolvenzrecht konzentrierte ihre Kampagne auf den Kampf gegen den Einfluss des Geldes in der Politik und argumentierte, dass bei jedem wichtigen Thema – Waffenkontrolle, Klimawandel, Gesundheitswesen – die Macht der Unternehmenslobbyisten und Milliardäre jede Chance auf einen sinnvollen Wandel zunichte machen würde. Ihr Ausscheiden könnte Bernie Sanders einen Aufschwung bringen, wenn ein Teil ihrer Unterstützung für den Senator aus Vermont ausschlaggebend sein sollte. Präsident Trump teilte gegen "Pocahontas" Warren und den "verrückten Bernie" aus und meinte, der Ausstieg von Warren habe Sanders möglicherweise die Nominierung gekostet, definitiv aber die Stimmen in den Staaten Massachusetts, Minnesota und Texas.

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Da Warren beschuldigt wurde, Stimmen von dem progressiven Senator Bernie Sanders aus Vermont abzulenken, werden sicherlich alle Augen darauf gerichtet sein, wen sie nach ihrem offiziellen Ausscheiden aus dem Rennen unterstützt. Sollte Warren sich hinter Biden stellen, würde sie ihm wahrscheinlich auch ihre Delegierten übergeben. Delegierte für ausgeschiedene Kandidaten werden auf dem Parteitag zu "freien Agenten", schließen sich aber oft demjenigen an, den ihr Kandidat unterstützt.

Eine Ende Februar durchgeführte Umfrage ergab, dass 40 Prozent von Warrens Anhängern sich hinter Sanders vereinen würden, der nach dem unwahrscheinlichen Comeback des ehemaligen Vizepräsidenten am Dienstag hinter Biden in der Delegiertenliste zurückliegt. Der "Demokratische Sozialist" startete stark in die Vorsaison und gewann die ersten drei Staaten, nur um dann mit Hilfe der Wähler im Süden von Biden überholt zu werden.

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