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Nach Attacke auf Stützpunkt: USA setzten Flugtraining für Militärs aus Saudi-Arabien aus

Nach Attacke auf Stützpunkt: USA setzten Flugtraining für Militärs aus Saudi-Arabien aus
US-Stützpunkt Pensacola im US-Bundesstaat Florida
Letzte Woche hatte ein Soldat aus Saudi-Arabien auf einem Militärstützpunkt in den USA mehrere Menschen getötet und weitere verletzt. Der Vorfall wird inzwischen als Terrorakt behandelt. Das Pentagon setzte nun die Ausbildung für saudische Militärs aus.

Die Schüsse fielen am vergangenen Freitag auf der Militärbasis Pensacola im US-Bundesstaat Florida. Ein Soldat der saudischen Luftwaffe, der auf dem Stützpunkt zur Ausbildung war, hatte nach Polizeiangaben in einem Schulungsgebäude mit einer Pistole um sich geschossen. Er tötete drei Klassenkameraden und verletzte weitere fünf. Zudem soll er zwei Polizeibeamte ebenfalls getroffen haben, bevor die Einsatzkräfte den Schützen schließlich erschossen. Die Suche nach den Motiven des 21-jährigen Täters läuft weiterhin. 

Bereits am Wochenende hatte der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Robert O'Brien, jedoch die Vermutung geäußert, dass es sich um einen Terrorakt handele.

Für mich scheint das ein Terroranschlag zu sein", sagte O'Brien am Sonntag dem US-Fernsehsender CBS.

Auf die Frage, auf welcher Grundlage er zu diesem Schluss komme, sagte er lediglich, nach dem, was bisher öffentlich bekannt sei, sehe es nach Terror aus. Zugleich betonte O'Brien, die Ermittlungen liefen noch, die Ergebnisse seien abzuwarten. Wenige Zeit später wurde dann bekannt, dass auch die US-Behörden inzwischen die Tat als Terrorangriff behandeln. 

Getötete Matrosen Amerikaner – Schütze erwarb die Pistole legal

So sagte am Sonntag die Leiterin der Ermittlungen bei der Bundespolizei FBI, Rachel Rojas, man gehe derzeit davon aus, dass es sich um einen terroristischen Akt handele. Diese Annahme erweitere die zur Verfügung stehenden Mittel für die Untersuchungen. Viele Fragen seien aber noch offen. Die drei getöteten Matrosen seien nach Angaben der US-Verteidigungsministeriums Amerikaner. 

Nun setzt die US-Marine das Flugtraining für rund 300 saudische Soldaten aus. Betroffen seien die Marinefliegerstützpunkte Pensacola, Whiting Field und Mayport, teilte eine Marinesprecherin am Dienstag mit. Es werde erwartet, dass der Theorieunterricht für die saudischen Soldaten in dieser Woche fortgesetzt werde. Wie lange das Flugtraining ausgesetzt wird, ließ die Sprecherin offen.

Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums vom Dienstag sollen die Sicherheitsüberprüfungen von ausländischen Auszubildenden, die in den USA Lehrgänge bei der Armee absolvieren, einer Revision unterzogen werden.

Die USA bilden regelmäßig Militärangehörige verbündeter Streitkräfte aus, doch den Soldaten ist das Tragen von Waffen auf dem Militärgelände untersagt. Der 21-jährige Schütze hatte seine Pistole legal erworben. In den Vereinigten Staaten werden jährlich Hunderte saudi-arabische Militärs ausgebildet.

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