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"Trump besiegen": New Yorks Ex-Bürgermeister Mike Bloomberg kandidiert offiziell für US-Wahl 2020

"Trump besiegen": New Yorks Ex-Bürgermeister Mike Bloomberg kandidiert offiziell für US-Wahl 2020
"Trump besiegen": New Yorks Ex-Chef Mike Bloomberg kandidiert offiziell für US-Wahl 2020
Der Milliardär und frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg kündigte seinen offiziellen Einstrieg ins US-Präsidentschaftsrennen 2020 an. Er bewerbe sich als Präsident, um Donald Trump zu besiegen und Amerika wieder aufzubauen, schrieb er auf Twitter.

Der Demokrat, der seine Präsidentschaftsbewerbung im März noch ausgeschlossen hatte, nannte einen Sieg über US-Präsident Donald Trump den "dringendsten und wichtigsten Kampf unseres Lebens". In seiner offiziellen Erklärung heißt es ferner:

Wir können uns vier weitere Jahre mit Präsident Trumps rücksichtslosem und unethischen Handeln nicht leisten. Er stellt eine existenzielle Bedrohung für unser Land und unsere Werte dar. Wenn er eine weitere Amtszeit antritt, werden wir uns von dem Schaden womöglich nie wieder erholen. Es könnte nicht mehr auf dem Spiel stehen. Wir müssen diese Wahl gewinnen.

Bloomberg kündigte an, im Laufe seines Wahlkampfs Pläne für eine Vielzahl drängender Themen vorzulegen: unter anderem zur Schaffung gut bezahlter Jobs, zur medizinischen Versorgung aller Amerikaner, für ein Ende der Gewalt durch den Missbrauch von Schusswaffen, zum Kampf gegen den Klimawandel und für eine Reform der Migrationsgesetzgebung. Er versprach auch, "Steuern auf vermögende Personen wie mich" zu erhöhen. Die USA wolle er wieder zu "einer Kraft für Frieden und Stabilität" in der Welt machen.

Bloomberg reiht sich – extrem spät – in einer übervolles Bewerberfeld bei den Demokraten ein. Obwohl bereits zahlreiche Parteikollegen ausgestiegen sind, bewerben sich noch immer fast 20 Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei. Die meisten von ihnen machen bereits seit Monaten Wahlkampf. Die Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im November 2020 endgültig bestimmen, beginnen Anfang Februar in Iowa.

Prominente Anwärter auf die Kandidatur der Demokraten hatten sich in den vergangenen Tagen angesichts der Spekulationen über seine Kandidatur bereits gegen Bloomberg in Stellung gebracht. Insbesondere die linken Senatoren Elizabeth Warren und Bernie Sanders, die in Umfragen bislang mit an der Spitze liegen und immer wieder Position gegen Superreiche, zielten auf Bloombergs Reichtum ab. Sanders etwa sagte, man könne die Wahl nicht kaufen.

Bloomberg gilt als moderater Demokrat und macht damit vor allem dem früheren US-Vizepräsidenten Joe Biden Konkurrenz, der in Umfragen bislang noch vorne liegt, zuletzt aber zunehmend schwächelte und von der internen Konkurrenz fast eingeholt und beim Spendensammeln zum Teil überholt wurde. (rt deutsch/dpa)

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