icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

George Soros sieht Elizabeth Warren als Präsidentschaftskandidatin "am qualifiziertesten"

George Soros sieht Elizabeth Warren als Präsidentschaftskandidatin "am qualifiziertesten"
George Soros bei der Verleihung des Schumpeter-Preises im Juni 2019 in Wien
Der Milliardär und angebliche Philanthrop George Soros glaubt, dass Elizabeth Warren Präsidentschaftskandidatin der Demokraten wird. Sie sei die qualifizierteste Kandidatin. Soros ist überzeugt, dass sich der "Globalismus" bald wieder auf dem Vormarsch befindet.

Der US-amerikanische Geschäftsmann George Soros hat erklärt, dass die Senatorin Elizabeth Warren Präsidentschaftskandidatin der Demokraten und als solche 2020 gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump antreten wird. In einem Interview mit der New York Times, die ihn wohlwollend als "Milliardär und Philanthropen" einführt, sagte Soros:

Sie hat sich klar als die Person erwiesen, die es zu schlagen gilt. Ich nehme keine öffentliche Haltung ein, aber ich glaube, dass sie am qualifiziertesten dafür ist, Präsident zu sein.

George Soros beim Weltwirtschaftsforum am 24. Januar in Davos/Schweiz.

Soros, der auch in Europa als sehr einflussreich gilt, beeilte sich zu versichern, dass die Aussage keine förmliche Unterstützung für Warren darstelle. Er unterstütze niemanden, weil er mit jedem möglichen Sieger des Rennens arbeiten wolle. Allerdings darf seine Aussage faktisch sehr wohl als Unterstützung für Warren gelten. Nach Barack Obama unterstützt damit auch George Soros nicht den eigentlich als Favoriten in das Rennen gestarteten früheren Vizepräsidenten Joe Biden.

Den Einwand des Interviewers, dass die von Warren vertretenen Pläne einer Reichensteuer und einer strengeren Bankenregulierung eine Bedrohung für das kapitalistische System darstellten, widersprach Soros:

Ich bin dafür, die Reichen zu besteuern. Auch mit einer Reichensteuer.

Die Vorstellung, dass er und seinesgleichen entscheidenden Einfluss auf die Politik und auch auf die Wahl nehmen könnten, wies der Milliardär von sich:

Es gibt mehr Hauptstraßen in Amerika, als es Wall Streets gibt. Ich glaube also nicht, dass die Wall Street – außer als Geldquelle – entscheidend bei der Wahl des Präsidenten sein wird.

Im Interview zeigte sich der 89-jährige Milliardär überzeugt, dass sich die Kräfte des "Globalismus", den er als "eine integrierte, durch Rechtsstaatlichkeit untermauerte Weltwirtschaft" definiert, gegen die des Nationalismus durchsetzen würden. Diese hätten mit der Wahl Trumps und dem Brexit ihren Höhepunkt erreicht und würden im nächsten Jahr zurückweichen müssen. Soros kritisierte Trump mit scharfen Worten und sagte dem Präsidenten eine Niederlage im kommenden Jahr voraus:

Trump richtet immer noch eine enorme Menge an Schaden an … Ich meine, gerade in der letzten Woche, das, was er im Nahen Osten getan hat, war verheerend für Amerikas Einfluss in der Welt. 

Er ist eine Verirrung, und er setzt seine persönlichen Interessen eindeutig vor die nationalen Interessen . Das ist eine Tatsache … Ich denke, das wird zu seinem Untergang im nächsten Jahr beitragen. Ich sage also vorsichtig voraus, dass sich die Dinge umkehren werden.

Mehr zum Thema - "Gegen Rassismus und Antisemitismus" – Soros-Stiftungen weiten Aktivitäten in Ostdeutschland aus

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen