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Liebesgrüße nach Moskau: Biden droht der "Tyrannei" Putins mit dem Ende

Liebesgrüße nach Moskau: Biden droht der "Tyrannei" Putins mit dem Ende
"Einen, fünf oder zehn Dollar": Joe Biden bei einer Wahlkampfrede in Pennsylvania am Mittwoch
Joe Biden bittet in einem Twitter-Video um Geld für seinen Wahlkampf. Dabei warnt er vor einer angeblich bevorstehenden Einmischung Russlands in die US-Wahlen. Und er verspricht, im Falle seiner Wahl die "Tyrannei" Wladimir Putins zu beenden.

Joe Biden, früherer US-amerikanischer Vizepräsident und derzeitiger Kandidat der Demokraten für die Präsidentschaftswahl 2020, hat in einem auf Twitter veröffentlichten Wahlkampfvideo Russland wieder einmal Einmischung in die US-amerikanischen Wahlen vorgeworfen und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin für den Fall seiner Wahl angedroht, sich ihm entgegenzustellen. Wörtlich sagte Biden:

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Leute, hört ihr die Nachrichten? Wieder einmal versuchen Putin und die Russen, sich in unsere Wahlen einzumischen und zu entscheiden, wer der Präsident sein wird. Dieses Mal stehe ich im Fokus ihrer Aufmerksamkeit. Denn Putin weiß: Wenn ich Präsident der Vereinigten Staaten werde, sind die Tage seiner Tyrannei und der Einschüchterungsversuche gegenüber den USA und der osteuropäischen Staaten gezählt. Ich werde mich ihm entgegenstellen. Er ist ein Tyrann, und ich weiß, er will nicht, dass ich Präsident werde. Aber ich sage euch, wenn ich Präsident bin, werden sich die Dinge ändern. Herr Putin, das amerikanische Volk entscheidet die Wahlen, nicht Sie! Spendet einen, fünf oder zehn Dollar!

Die Kommentare unter diesem Video sind in ihrer überwältigenden Mehrheit kritisch und spöttisch. Ein Kommentator schreibt, Putin würde ihn, Biden, unterstützen, wenn er diesem Land schaden wollte. Ein anderer schreibt:

Joe, du musst einen neuen Wahlkampfmanager anheuern, es ist so traurig, das zu sehen!

Das ist die unsinnigste Bitte um fünf Dollar überhaupt. Crack-Süchtige legen überzeugender dar, dass das Geld für etwas Vernünftiges ausgegeben wird.

Andere Kommentatoren kündigten an, lieber Putin fünf Dollar geben zu wollen als Biden; wieder andere verwiesen auf die bisherigen Fehlleistungen in der langen politischen Karriere des 76-Jährigen.

Joe Biden war als Favorit in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten gegangen. Das hat sich mittlerweile geändert, nicht zuletzt durch den Ukraine-Skandal. Bidens Sohn Hunter wird vorgeworfen, sich in dem osteuropäischen Land bereichert zu haben. Biden selbst übte als Vizepräsident Druck auf Kiew aus, um Ermittlungen der ukrainischen Behörden gegen seinen Sohn zu stoppen.

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