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USA: Medien und Demokraten bedauern Bolton-Abgang

USA: Medien und Demokraten bedauern Bolton-Abgang
Nur wenige Stunden nach der Entlassung des US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton durch Präsident Donald Trump begannen die Mainstream-Medien und Vertreter der Demokratischen Partei, Trump für diese Entscheidung zu kritisieren.

Trump verkündete seinen Schritt per Twitter am Dienstagmorgen, womit er sogar all diejenigen überraschte, die seit Monaten eigentlich über genau diese Möglichkeit spekulierten. Als der Schock überwunden war, begannen hektisch Journalisten und Abgeordnete, ihre Gedanken über den Vorgang zu verbreiten.

US-Präsident Donald Trump und der damalige Nationale Sicherheitsberater John Bolton am 9. April 2018 bei einem Briefing im Weißen Haus in Washington.

Ich kann es kaum erwarten, dass der Widerstand – angeführt von Maddow & O'Donnell & Hayes – John Bolton als seinen Held vereinnahmt", witzelte der Kommentator George Szamuely.

Während dieses von ihm genannte Trio bisher noch still blieb, ging eine Äußerung ihres Kollegen "Morning Joe" Scarborough genau in diese Richtung.

John Bolton ist seit Jahren sehr kritisch gegenüber Putin und Nordkorea", twitterte er.

Er fügte hinzu, dass es für Bolton keinen Sinn mehr habe, für Trump zu arbeiten, weil Bolton "nie mit denen zusammen war, die Amerikaner als ihren Feind betrachten".

Maggie Haberman, Journalistin bei der New York Times, und Oliver Darcy von CNN wetteiferten darum, Bolton als jemanden auszugeben, der sich dabei unwohl fühlte, die US-Regierung in verschiedenen Fragen zu verteidigen, von den Zöllen bis – natürlich – zu Russland.

Putin befahl Trump, Bolton zu feuern. Schalten Sie heute Abend ein für unsere All-Star-FBI/CIA-Runde", twitterte der Journalist Glenn Greenwald spöttisch und spielte damit auf CNN und MSNBC an, die bereits eine ganze Reihe von Geheimdienstbeamten der früheren Obama-Regierung angeheuert hatten.

Der demokratische Senator Bob Menendez argumentierte, dass Trump nur "Ja-Sager" schätze und dass Bolton wenigstens "manchmal Gegenansichten präsentierte". Er erklärte nicht, wie Bolton damit an die 18 Monate im Amt bleiben konnte.

Herr Bolton und ich waren uns in vielen Fragen nicht einig. Aber er war ein ehrlicher Schütze. Er kennt die Umstände. Ich bin sicher, er hat dem Präsidenten gesagt, was los ist. Der Präsident hat es vielleicht nicht gerne gehört. Und es ist bedauerlich, wenn der Präsident professionellen Rat nicht annimmt", sagte Senator Ben Cardin von den Demokraten.

Der Fraktionsführer der Demokraten-Minderheit im US-Senat, Charles "Chuck" Schumer, nutzte die Gelegenheit, Trump für seinen angeblich chaotischen Regierungsstil und seine verfehlte nationale Sicherheitspolitik zu verurteilen. 

Die Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi verfolgte den gleichen Ansatz und sagte, Boltons plötzlicher Abgang sei "ein Symbol für die Unordnung, die unsere Verbündeten seit dem ersten Tag der Trump-Regierung verunsichert hat".

Ilhan Omar, demokratische Senatorin, begrüßte Boltons Entlassung und beschrieb ihn als jemanden, der maßgeblich dafür verantwortlich sei, "die Welt zu einem gefährlicheren Ort zu machen".

Der republikanische Senator Ted Cruz wiederum lobte Bolton als einen Freund, der unterschiedlichen Regierungen "weise Ratschläge" erteilte habe, und äußerte die Hoffnung, dass sein Weggang nicht bedeutet, dass Trump künftig gegenüber dem Iran "weich wird".

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