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MSNBC-Starmoderator muss nach Falschbehauptung über Trump und Russland-Verbindung zurückrudern

MSNBC-Starmoderator muss nach Falschbehauptung über Trump und Russland-Verbindung zurückrudern
Lawrence O'Donnell und US-Präsident Donald Trump
Ein bekannter Moderator des Fernsehsenders MSNBC behauptete, Donald Trump habe bei der Beschaffung von Krediten die Hilfe russischer Milliardäre in Anspruch genommen. Beweise legte er nicht vor. Nun musste er zurückrudern. Er habe eine Fehleinschätzung getroffen.

Lawrence O'Donnell, prominenter Moderator und Kommentator beim Fernsehsender MSNBC, musste am Mittwoch seine Behauptung zurückziehen, dass US-Präsident Donald Trump bei der Beschaffung von Bankkrediten die Hilfe "russischer Milliardäre" in Anspruch genommen habe. 

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Auf Twitter schrieb O'Donnell:

Gestern Abend habe ich eine Fehleinschätzung getroffen, als ich einen Punkt über die Finanzen des Präsidenten berichtete, der nicht unseren strengen Verifikationsprozess durchlaufen hatte. Ich hätte das nicht vermelden sollen, und es war falsch, das in der Sendung zu diskutieren. Ich werde das Thema heute Abend in meiner Show ansprechen.

Nachdem am Dienstag bekanntgeworden war, dass die Deutsche Bank im Besitz von Steuererklärungen des Präsidenten ist, deren Herausgabe der Kongress fordert, hatte O'Donnell getwittert:

Eine Quelle in der Nähe der Deutschen Bank sagt, Trumps Steuererklärungen zeigen, dass er sehr wenig Einkommensteuer zahlt und vor allem, dass seine Kredite russische Mitunterzeichner haben. Wenn das wahr ist, erklärt es jedes Wort, das Trump jemals über Russland und Putin gesagt hat.

Am Dienstagabend legte O'Donnell in seiner Sendung nach und erklärte:

Eine einzelne Quelle in der Nähe der Deutschen Bank hat mir gesagt, dass Donald Trumps Kreditunterlagen zeigen, dass er Mitunterzeichner hat. So konnte er diese Kredite erhalten. Und dass die Mitunterzeichner russische Oligarchen sind. Das würde, so scheint es mir, jedes freundliche Wort erklären, das Donald Trump jemals über Russland und Wladimir Putin gesagt hat, wenn es wahr ist, und ich betone das, wenn es wahr ist.

Zahlreiche Trump-Gegner glaubten daraufhin, dass der Journalist Beweise über die angebliche Verschwörung Trumps mit Russland besitze, die der Bericht des Sonderermittlers Robert Mueller zu ihrer Enttäuschung nicht enthalten hatte. Doch O'Donnell legte keine Beweise vor.

Charles Harder, Trumps persönlicher Anwalt, wandte sich daraufhin in einem Schreiben an den Sender O'Donnells und drohte mit rechtlichen Schritten, sollten die "falschen und verleumderischen Behauptungen" nicht zurückgezogen werden. In dem Schreiben heißt es:

Diese Aussagen sind falsch und diffamierend und äußerst schädlich. Die einzigen Kreditnehmer dieser Kredite sind Gesellschaften Trumps, und Herr Trump ist der einzige Garant. Zahlreiche Dokumente für jeden dieser Kredite sind verzeichnet, öffentlich zugänglich und online durchsuchbar.

Der Anwalt wirft O'Donnell böswillige Verleumdung und angemessenes Vertrauen gegenüber der angeblichen Quelle vor, "die Sie nicht einmal in Ihrer Geschichte identifizieren und die wahrscheinlich versucht, Sie und die Öffentlichkeit aus politischen oder anderen Gründen zu täuschen".

Hiermit wird verlangt, dass Herr O'Donnell und NBCU die oben genannten falschen und diffamierenden Aussagen unverzüglich und prominent zurückziehen, korrigieren und sich dafür entschuldigen.

Nach O'Donnells Rückzieher müssen der Journalist und sein Sender reichlich Spott über sich ergehen lassen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die Falschbehauptung des Journalisten viel mehr Aufmerksamkeit erhielt als die darauffolgende Richtigstellung – und dass die Massenmedien immer noch keine Gelegenheit zur Verbreitung von "Fake News" auslassen, wenn es gegen Trump und dessen vermeintliche Russland-Verbindung geht.

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