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Kurs auf US-Küste: Florida ruft wegen Hurrikan "Dorian" Notstand aus

Kurs auf US-Küste: Florida ruft wegen Hurrikan "Dorian" Notstand aus
Ein Satellitenbild zeigt den Tropensturm "Dorian", wie er sich am 28. August 2019 der Karibikinsel Puerto Rico nähert.
Die Karibikinsel Puerto Rico kam glimpflich davon. Doch jetzt gewinnt Hurrikan "Dorian" weiter an Stärke. Die Südostküste der USA bereitet sich auf einen potenziell schlimmen Wirbelsturm vor. Der Bundesstaat Florida rief den Notstand aus.

Hurrikan "Dorian" gewinnt über den warmen Gewässern der Karibik weiter an Stärke. Die Südostküste der USA bereitet sich bereits auf den heranziehenden Wirbelsturm vor. Der Bundesstaat Florida rief daher am Mittwoch (Ortszeit) den Notstand aus.

Jeder Einwohner von Florida sollte für mindestens sieben Tage Vorräte haben, darunter Essen, Wasser und Medizin sowie einen Plan für den Katastrophenfall", erklärte Gouverneur Ron DeSantis.

In warmen Gewässern des westlichen Atlantiks könnte der Sturm weiter an Kraft  gewinnen

Darüber hinaus erklärte US-Präsident Donald Trump für die in der Karibik liegenden Amerikanischen Jungferninseln den Notstand, um auch für das US-Außengebiet mehr Hilfe leichter zugängig zu machen. Mit dem Eintreffen des Sturms wird aber nicht vor dem Wochenende gerechnet.

US-Präsident Donald Trump am 22. August 2019 im Weißen Haus in Washington, USA (Archivbild)

"Dorian" war am Mittwoch wegen starker Windböen von einem Tropensturm zu einem Hurrikan der Kategorie eins hochgestuft worden. Der Sturm traf nicht direkt auf das karibische US-Außengebiet Puerto Rico, sondern zog weiter östlich nahe an den Jungferninseln vorbei. Von dort sollte der Hurrikan am Donnerstag weiter in Richtung der Bahamas ziehen, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte.

Die Meteorologen erwarten, dass der Sturm in den warmen Gewässern des westlichen Atlantiks weiter an Kraft gewinnen wird. Vor dem Eintreffen an der US-Küste könnte "Dorian" sich demnach auf der Skala von eins bis fünf zu einem Hurrikan der Stufe drei entwickeln. Ein solcher Sturm wird meist von heftigen Regenfällen und zerstörerischen Windböen von bis zu 200 Kilometern pro Stunde begleitet.

2018 richtete Hurrikan "Michael" schwere Verwüstungen in Florida an

Neben Florida könnten davon auch die Bundesstaaten Georgia und South Carolina betroffen sein, sagte der Leiter des Hurrikan-Zentrums, Ken Graham. Das Unwetter dürfte die USA an einem langen Wochenende heimsuchen, denn am Montag ist dort ein Feiertag.

Im Oktober 2018 hatte Hurrikan "Michael" schwere Verwüstungen in Florida angerichtet. Mit Spitzengeschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde traf er ans US-Festland. Einzelne Ortschaften wurden in weiten Teilen zerstört und überflutet, Bäume wurden entwurzelt und Stromleitungen umgerissen, Häuser stürzten ein. 13 Menschen kamen ums Leben.

(rt deutsch/dpa)

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