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Brände durch "willkürlich angebrachte Solarmodule" – Walmart verklagt Tesla

Brände durch "willkürlich angebrachte Solarmodule" – Walmart verklagt Tesla
(Symbolbild). Ein Einkaufswagen in einem Walmart in Richmond, Kalifornien, USA.
Der US-Einzelhandelsriese Walmart verklagt den Elektroauto- und Solaranlagen-Hersteller Tesla. Das Unternehmen wirft Elon Musks Konzern "grobe Fahrlässigkeit" vor und beschuldigt Tesla, für Brände in sieben Walmart-Filialen wegen brennender Solarmodule verantwortlich zu sein.

In einer Klage, die beim New York State Supreme Court eingereicht wurde, erklärt Walmart, dass es massive Verluste erlitten habe, nachdem die im vergangenen Jahr von Tesla gelieferten Solarmodule in den Geschäften angeblich Feuer gefangen hätten. Ein Großteil der Einzelhandelswaren in den betroffenen Filialen ist verbrannt oder beschädigt, und die Einrichtungen selbst bedurften einer erheblichen Renovierung. Die Schäden beliefen sich auf Millionen von US-Dollar, so Reuters unter Berufung auf die Gerichtsunterlagen.

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In der Klage heißt es, dass Tesla es versäumt habe, qualifizierte Mitarbeiter für die Installation der Geräte einzustellen. Die unzureichenden Inspektionen des Unternehmens hätten die Sicherheit der Walmart-Kunden und -Mitarbeiter gefährden können. Vor Gericht erklärte Walmart:

Dies ist ein Vertragsbruch, der sich aus jahrelanger grober Fahrlässigkeit und der Nichteinhaltung von Industriestandards durch Tesla ergibt.

Der Einzelhandelsriese verlangt nicht nur eine Entschädigung für die Schäden, sondern fordert das Gericht außerdem auf, Tesla dazu zu zwingen, Solarmodule aus mehr als 240 seiner Geschäfte in den USA zu entfernen.

Walmart verwendet Solarmodule von SolarCity, das im Jahr 2016 von Tesla für 2,6 Milliarden US-Dollar gekauft wurde und seitdem über die Muttergesellschaft Energiedienstleistungen anbietet. Das Energieunternehmen ist vertraglich verpflichtet, die Panelsysteme zu installieren, sicher zu warten und zu betreiben.

In der Klage wirft Walmart, das als eines der Hauptkunden von SolarCity gilt, dem Energieunternehmen "ein unüberlegtes Geschäftsmodell" vor, da es die Module "willkürlich" so schnell wie möglich installiert habe, um Gewinne zu erzielen.

Als Nachrichten über die Klage an die Öffentlichkeit gelangten, sanken Teslas Aktien um rund 1,6 Prozent.

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