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Shanahan will doch nicht auf Dauer US-Verteidigungsminister bleiben

Shanahan will doch nicht auf Dauer US-Verteidigungsminister bleiben
Der geschäftsführende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan, Washington, USA, 19. April 2019
Der geschäftsführende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan will das Pentagon doch nicht auf Dauer leiten. US-Präsident Donald Trump teilte am Dienstag auf Twitter mit, Shanahan wolle den Prozess der Nominierung zum Verteidigungsminister nicht weiter verfolgen.

Mitten in der Krise mit dem Iran kommt es zu einem erneuten Wechsel an der Pentagon-Spitze. Der geschäftsführende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan will das Ressort doch nicht dauerhaft leiten. Trump hatte den früheren Boeing-Manager erst vor wenigen Wochen als dauerhaften Chef des Verteidigungsministeriums nominiert.

Nachfolger von Shanhahan soll Mark Esper, Sekretär der Armee werden. US-Präsident Donald Trump bedankte sich auf Twitter bei "Pat" Shanahan für seine Dienste: 

Der amtierende Verteidigungsminister Patrick Shanahan, der wunderbare Arbeit geleistet hat, hat beschlossen, seinen Bestätigungsprozess nicht fortzusetzen, damit er mehr Zeit mit seine Familie verbringen kann. (...) Ich danke Pat für seinen hervorragenden Dienst und werde den Secretary of the Army, Mark Esper, zum neuen amtierenden Verteidigungsminister ernennen. Ich kenne Mark und habe keinen Zweifel, dass er einen fantastischen Job machen wird. 

Shanahan war seit 2017 zunächst Vizeverteidigungsminister, Anfang 2019 rückte er dann zum kommissarischen Pentagon-Chef auf, nachdem der frühere US-Verteidigungsminister James Mattis wegen inhaltlicher Meinungsverschiedenheiten mit dem Präsidenten seinen Rücktritt eingereicht hatte. Shanahan leitet das Pentagon seit mehr als fünf Monaten kommissarisch – er ist damit der längste geschäftsführende Minister an der Spitze des mächtigen Apparats. Der Senat hätte seiner Berufung zum dauerhaften Verteidigungsminister zustimmen müssen.

Der 56-Jährige hatte drei Jahrzehnte lang für Boeing gearbeitet, bevor Trump ihn 2017 zum stellvertretenden Verteidigungsminister machte. Militärische Erfahrung hatte Shanahan damals keine, politische auch nicht. Shanahan selbst sagte damals zu seinem Wechsel ins Pentagon:

Es ist so, wie wenn man sich nach vielen Jahren von seiner Freundin trennt und dann die Liebe seines Lebens trifft.

Der Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums fällt in bewegte Zeiten. Nach ungeklärten Angriffen auf zwei Tanker im Golf von Oman herrscht Angst vor einer militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran. Shanahan hatte erst am Montagabend in Washington angekündigt, zu "Verteidigungszwecken" rund 1.000 weitere Soldaten in den Nahen Osten zu entsenden. Die US-Regierung macht Teheran für die Attacken verantwortlich. Die iranische Führung weist die Anschuldigungen zurück.

(rt deutsch/dpa) 

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