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Boeing 737 rutscht auf US-Flughafen von Landebahn in Fluss

Boeing 737 rutscht auf US-Flughafen von Landebahn in Fluss
Boeing 737 rutscht auf US-Flughafen von Landebahn in Fluss
Ein Flugzeug vom Typ "Boeing 737" hebt von dem US-Marinestützpunkt Guantánamo auf Kuba ab, bei der Landung im US-Bundesstaat Florida am Freitagabend kommt es zu einem Unglück: Die Maschine rutscht in einen Fluss. Die 143 Menschen an Bord kommen jedoch glimpflich davon.

Eine Passagiermaschine vom Typ "Boeing 737" ist auf einem Militärflughafen im US-Bundesstaat Florida mit 143 Menschen an Bord von der Landebahn abgekommen und in einem angrenzenden Fluss gelandet. Alle Insassen hätten das Unglück in Jacksonville überlebt, teilten die örtliche Polizei und Jacksonvilles Bürgermeister Lenny Curry am Freitagabend (Ortszeit) über Twitter mit. Der Polizei zufolge seien 21 Menschen in Krankenhäuser gebracht worden. Es gehe aber allen gut, niemand habe ernsthafte Verletzungen erlitten.

Der Flughafen teilte mit, die Maschine sei vom Marinestützpunkt Guantánamo auf Kuba nach Jacksonville an der Ostküste von Florida geflogen. Gegen 21.40 Uhr (Ortszeit) sei der Flieger dann am Ende der Landebahn in den St.-Johns-Fluss gestürzt.

Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar. Die Unglücksmaschine gehörte der Charterfluggesellschaft "Miami Air International". Einem Bericht des Senders ABC News zufolge hatte das Verteidigungsministerium das Flugzeug gechartert. Die Polizei veröffentlichte Fotos vom Ort des Geschehens mit dem Flugzeug im Wasser.

Sie erinnerten an einen ähnlichen Vorfall vom Januar 2009: Damals war ein Airbus A320 der Gesellschaft "US Airways" nur drei Minuten nach dem Start auf dem New Yorker Flughafen La Guardia auf dem Hudson River notlanden. Alle 155 Menschen an Bord überlebten den Sturz in die eisigen Fluten. Die meisterhafte Leistung des Piloten wurde als "Wunder vom Hudson" gefeiert und später verfilmt.

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Von dem Flughafen des Marinestützpunktes auf Kuba fliegen in der Woche nur wenige Maschinen ab. Oft haben sie Soldaten und Angehörige an Bord, die das Festland besuchen. Der Marinestützpunkt ist vor allem für das umstrittene Gefangenenlager bekannt, das die US-Regierung nach den Anschlägen vom 11. September 2001 errichtet hat, um dort mutmaßliche Terroristen festzuhalten. Die Marinebasis ist aber noch größer und wesentlich älter. (dpa)

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