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Konsequenz aus Parkland-Schulmassaker: Lehrer in Florida dürfen sich künftig bewaffnen

Konsequenz aus Parkland-Schulmassaker: Lehrer in Florida dürfen sich künftig bewaffnen
Nach Schulmassaker von Parkland: Lehrer in Florida dürfen sich künftig bewaffnen
Nach dem Schulmassaker von Parkland, bei dem 17 Menschen starben, sollen Lehrer im US-Staat Florida als Konsequenz künftig Waffen tragen dürfen. Das entschied das von den Republikanern dominierte Parlament in der Hauptstadt Tallahassee nach einer hitzigen Debatte.

Wie Reuters berichtet, hat das Parlament des US-Bundesstaates Florida das Gesetz mit 65 zu 47 Stimmen verabschiedet, das es Lehrern erlaubt, künftig Waffen in Klassenzimmern zu tragen. Die Befürworter der Erlaubnis behaupten, bewaffnete Lehrer könnten einen Angreifer somit schneller stoppen als die Polizei. Kritiker argumentieren, dass Waffen nicht zu mehr Sicherheit führen werden. Sie befürchten Unfälle und verlangten, dass Lehrer nicht die Aufgaben der Polizei übernehmen sollen.

Der Gesetzentwurf geht nun an Gouverneur Ron DeSantis, der schon zuvor seine Unterstützung signalisiert hatte. Auch US-Präsident Donald Trump ist dafür, dass Lehrer in Klassenzimmern Schusswaffen tragen. 

In Florida müssten vor Anwendung einer solchen Regelung Lehrer und andere Mitarbeiter zunächst vom zuständigen Schulbezirk für ein entsprechendes Programm – das "Guardian Program" – angemeldet werden, um ein Waffentraining im Büro des örtlichen Sheriffs zu durchlaufen. Einige Schuldirektoren sagten aber bereits, ihr Personal nicht bewaffnen zu wollen. Professionelles Sicherheitspersonal – und nicht Lehrer – sollten für Sicherheit sorgen, zitierte die Zeitung Miami Herald beispielsweise Alberto Carvalho vom Schulbezirk Miami-Dade.

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(rt deutsch / dpa)

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