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Nach Aufkündigung von INF-Vertrag: Pentagon gibt Bau von verbotenen Marschflugkörpern bekannt

Nach Aufkündigung von INF-Vertrag: Pentagon gibt Bau von verbotenen Marschflugkörpern bekannt
Bodengestützte Marschflugkörper mit einer Reichweite ab 500 Kilometer sind bis jetzt laut dem INF-Vertrag verboten. Doch derartige see- und luftgestützte Systeme gibt es schon längst, die schnell und von überall aus einsatzbereit sein können.
Die Teilefertigung für einen neuen bodengestützten Marschflugkörper wurde aufgenommen, gab eine Pentagon-Sprecherin bekannt. Man sei sich durchaus dessen bewusst, dass dies gegen den INF-Vertrag verstößt, der unlängst zuerst von den USA gekündigt worden war.

Die Produktion könne aber gestoppt werden, wenn Russland sich wieder zum INF-Abkommen bekennt. Michelle Baldanza, Sprecherin des Verteidigungsministers, ergänzte allerdings noch, dass die USA bereits seit 2017 an der Forschung und Entwicklung eines neuen "konventionellen, bodengestützten Raketenkonzepts" arbeiteten. Aber dieser neue Marschflugkörper soll nicht für eine Bestückung mit nuklearen Gefechtsköpfen tauglich sein, versicherte Baldanza. Und man habe auch erst jetzt mit der Produktion begonnen, weil diese "Aktivitäten bis zum 2. Februar inkonsistent mit unseren Verpflichtungen gegenüber dem Abkommen gewesen wären".

Was genau das für ein Marschflugkörper sein soll, ist genauso wenig bekannt wie weitere Spezifikationen über dessen Leistungsparameter. Allerdings ließ die Pentagon-Sprecherin wiederum eine Art Hintertür für das INF-Abkommen offen:

Diese Forschung und Entwicklung ist reversibel, sollte Russland vor unserem Austritt aus dem Vertrag im August 2019 zur vollständigen und überprüfbaren Einhaltung zurückkehren.

Auch Frank Rose, ehemaliger US-Staatssekretär für Rüstungskontrolle, interpretiert diese Ankündigung des Pentagons als einen Wink in Richtung Moskau, um nun doch Gesprächsbereitschaft auf Seiten der Vereinigten Staaten zu signalisieren. Ob aber die russische Regierung einen ähnlichen Schluss ziehen wird oder dies vielmehr als spätes Eingeständnis für die eigenen früheren Vorwürfe in Richtung Washington wertet, bleibt abzuwarten.

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