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Chinesische Investitionen in US-Biotechnologie - Daten könnten zur Erpressung missbraucht werden

Chinesische Investitionen in US-Biotechnologie - Daten könnten zur Erpressung missbraucht werden
Symbolbild: Genzyme Biotechnologieunternehmen Boston, Massachusetts, USA, 3. Mai 2010.
Chinesische Investitionen in die Biotechnologieindustrie der USA stellen ein Risiko für die nationale Sicherheit dar. Die Daten könnten, so ein offizieller Bericht einer US-Behörde, zur Erpressung von Patienten missbraucht werden. Bislang gibt es aber keine Hinweise für den Missbrauch der Daten durch Peking.

Nach neuen US-Regularien ist die Biotechnologie ein wichtiger Bestandteil der nationalen Sicherheit. Mindestens ein chinesischer Investor beteiligte sich im Jahr 2018 an 41 US-Biotechnologieunternehmen und investierte 2,6 Milliarden Dollar.

Ein Bericht der Beratungsstelle "US-China Economic and Security Review Comission", die dem US-Kongress über Auswirkungen der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit China informiert, warnt vor dem chinesischen Geld. Der Bericht entstand durch die Beraterfirma "Gryphon Scientific". Gründer dieser Beraterfirma ist ein ehemaliger Inspektor für biologische Waffen für die Vereinten Nationen, Rocco Casagrande.  

Mitarbeiter von Orinoquia, einer chinesisch-venezolanischen Mobilfunkfabrik, sprechen mit einem chinesischen Instrukteur.

Aufgrund von Investitionen und Partnerschaften mit Universitäten in den USA haben Biotech-Unternehmen in China Zugang zu US-Technologien und Daten von US-Patienten, was sich zu einem Nachteil für die USA entwickeln könnte. In dem Bericht, der am 14. Februar veröffentlicht wurde heißt es: 

Chinesische Biotechnologieunternehmen erwerben  Technologien, die für den Fortschritt auf diesem Gebiet entscheidend sind, und sammeln große Mengen an klinischen und genetischen Daten über US-Bürger. 

Theoretisch führe der Zugang zu privaten Informationen auf "sicherheitssensible US-Personen" zu einem Erpressungs-Risiko. Damit könnten Informationen über Gesundheitszustände öffentlich gemacht und zum Vorteil Chinas missbraucht werden. Eine Bestätigung, dass China sich diesen Zugang bislang zu Nutzen gemacht habe, gäbe es aber nicht. 

China wird in Washington oft als Gefahr dargestellt. Die USA sehen sich im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) im Wettbewerb mit China und planen ihr Militär besser für die Zukunft zu rüsten. Die KI soll hier Einzug halten. Zwischen China und den USA tobt zudem ein Handelskrieg. Das jüngste Opfer ist der chinesische Mobilfunkhersteller Huawei. Dem Unternehmen wird vorgeworfen gegen US-Sanktionen verstoßen zu haben und Geschäfte mit dem Iran zu machen. Die Mobilfunkgeräte Huaweis werden in den USA als Sicherheitsrisiko dargestellt. 

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