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Interne Revolte schlägt zensierte Suchmaschinenpläne – Googles geheimes China-Projekt beendet

Interne Revolte schlägt zensierte Suchmaschinenpläne – Googles geheimes China-Projekt beendet
Laut Medienberichten wurde ein laufendes Google-Projekt aufgrund interner Streitigkeiten in Fragen des Datenschutzes beendet. Das Projekt sah die Schaffung einer zensierten Suchmaschine vor, die den IT-Riesen wieder auf den chinesischen Markt bringen sollte.

Google war gezwungen, ein Datenanalysesystem herunterzufahren, mit dem das IT-Unternehmen ein auf China zugeschnittenes Angebot entwickelte, berichtete The Intercept diese Woche und verwies auf zwei Quellen, die mit dem Vorfall vertraut sind.

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Innere Kritik aus dem Unternehmen soll die Entscheidung erzwungen haben, was zur "effektiven Beendigung" der Entwicklung der zensierten Suchmaschine mit dem Namen Dragonfly führte.

Durch die Verwendung des chinesischen Webportals 265.com, das Google 2008 gekauft hat, konnten die Webingenieure die chinesischen Baidu-Suchergebnisse mit den Google-Suchergebnissen vergleichen und eine Liste der gebannten Webseiten erstellen. Diese sollte dann in Dragonfly integriert werden.

Einer der internen Streitpunkte konzentrierte sich auf die Tatsache, dass die an dem Projekt beteiligten Google-Ingenieure mit ihrer Analyse der Suchanfragen chinesischer Nutzer gegen das Datenschutzprotokoll des Unternehmens verstießen würden.

Nachdem das Google-Datenschutzteam über einen Bericht von The Intercept von der Situation erfahren hat, soll es laut dem Nachrichtenportal "wirklich verärgert" gewesen sein. Eine Google-Quelle erklärte:

Die Daten der Webseite 265.com waren integraler Bestandteil von Dragonfly. […] Der Zugriff auf die Daten wurde jetzt ausgesetzt, was den Fortschritt [des Projekts] gestoppt hat.

Es bleibt unklar, ob der Rückschlag das Bestreben von Google-Chef Sundar Pichai, wieder auf den chinesischen Markt zu gelangen, beenden wird. Es scheint jedoch eine seiner obersten Prioritäten zu sein. Das ursprünglich gemeldete Startziel im Zeitraum zwischen Januar bis April nächsten Jahres wurde jedenfalls auf unbestimmte Zeit verschoben.

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