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Nach ukrainischer Provokation im Schwarzen Meer: Trump stellt Treffen mit Putin in Frage

Nach ukrainischer Provokation im Schwarzen Meer: Trump stellt Treffen mit Putin in Frage
US-Präsident Donald Trump ist noch unsicher, ob er sich mit Wladimir Putin treffen soll. Die Entscheidung steht aus bis ein "vollständiger Bericht" über den Vorfall in der Straße von Kertsch vorliegt, der nur wenige Tage vor dem bevorstehenden G20-Gipfel von der Ukraine provoziert wurde.

"Vielleicht werde ich das Treffen nicht haben. Vielleicht werde ich nicht einmal das Meeting haben", sagte Trump der Washington Post in einem Interview am Dienstag. "Ich mag diese Aggression nicht. Ich will diese Aggression überhaupt nicht."

Trump sagte, er warte auf einen "vollständigen Bericht" seiner nationalen Sicherheitsberater über den Vorfall am Sonntag, bevor er eine endgültige Entscheidung treffen will.

Wohin steuern die Beziehungen zwischen Russland und den USA wirklich?

Am Sonntag versuchten drei ukrainische Marineschiffe, die Durchfahrt durch die Straße von Kertsch zwischen dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer zu erzwingen, bevor sie von der russischen Küstenwache abgefangen und festgenommen wurden. Moskau hat die Ukraine der Verletzung russischer Hoheitsgewässer im Sinne des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen beschuldigt. Kiew hat inzwischen im Anschluss an den Vorfall den Ausnahmezustand ausgerufen und behauptet, eine "russische Invasion" stehe bevor.

Bislang steht noch ein Treffen mit Putin auf dem Programm von Trump, beim G20-Gipfel in Buenos Aires, Argentinien, der vom 30. November bis zum 1. Dezember tagt. In einem Gespräch mit Reportern gab Trumps nationaler Sicherheitsberater John Bolton an, dass das Treffen mit Putin offenbar noch nicht abgesagt wurde. Allerdings sei ein Treffen mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman angesichts eines "ziemlich vollen" Zeitplans nicht möglich.

Bolton bemerkte auch, dass die Position des Weißen Hauses die der US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, sei, die den Vorfall als "russische Aggression" und eine "arrogante Tat" bezeichnete, die die internationale Gemeinschaft verurteilen müsse.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko nutzte den Vorfall, um das Kriegsrecht zu erklären, einen Schritt, den er selbst auf dem Höhepunkt des Donbass-Konflikts in den zwei östlichen Regionen Donezk und Lugansk 2014-2015 nicht getätigt hatte. Bemerkenswert ist, dass Kiews Spionagechef zugab, dass Geheimdienstler an Bord der drei von Russland beschlagnahmten ukrainischen Schiffe waren. Dies hat zu Spekulationen geführt, dass der Vorfall eine absichtliche Provokation vor dem G20-Gipfel gewesen sein könnte, um jegliche Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen zu verhindern.

 

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