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Los Angeles: 13 Tote nach Schießerei in Bar

Los Angeles: 13 Tote nach Schießerei in Bar
Im Raum Los Angeles stürmte ein bewaffneter Mann am späten Mittwochabend in eine Bar und eröffnete das Feuer auf College-Studenten. Es soll bereits 13 Tote geben, darunter auch der mutmaßliche Schütze. Terrorismus wird als Motiv nicht ausgeschlossen.

Garo Kuredjian vom Büro des Sheriffs im Bezirk Ventura County hatte zunächst elf Verletzte bestätigt. Darunter sei auch ein Polizeibeamter. Es bestehe keine Gefahr mehr für Menschen außerhalb des Lokals. Weitere Details nannte er nicht.

Der Vorfall ereignete sich am späten Mittwochabend um etwa 23.20 Uhr im "Borderline Bar & Grill" in der Stadt Thousand Oaks. Wie die Zeitung "Ventura County Star" berichtete, wurden mindestens 30 Schüsse abgefeuert. Am Abend gab es in dem beliebten Country-Lokal eine Veranstaltung für College-Studenten. Zeugen zufolge waren hunderte Menschen im "Borderline". Ein Zeuge sagte ABC zufolge, ein Schütze habe zunächst auf einen Wachmann geschossen und Rauchbomben geworfen. Dann habe er das Feuer auf die anderen Menschen in dem Lokal eröffnet. "Er hat einfach weiter geschossen", sagte der Zeuge. Ein anderer Anwesender berichtete, der Mann habe die Kassiererin mit einer Handfeuerwaffe erschossen.

Eine junge Frau beschrieb, wie sie sich von der Tanzfläche zum Hinterausgang flüchtete. "Die Leute haben mit Stühlen die Fenster eingeschlagen, um rauszukommen", sagte sie dem Sender ABC7.

Die Beschreibungen des mutmaßlichen Täters gingen auseinander. Ein Zeuge sagte, der Schütze habe ausgesehen, als komme er aus dem Nahen Osten, andere sprachen von einem Weißen. Übereinstimmend wurde er als dunkel gekleidet und teilweise vermummt beschrieben.

Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass Polizisten und Feuerwehrleute rund eine Stunde nach den Schüssen das Gebäude betraten. Bilder von ABC7 zeigten Einsatzkräfte, die mindestens zwei Verletzte versorgten. Retter bereiteten die Versorgung einer Reihe von Verletzten vor. Mehrere Menschen wurden von der Polizei aus dem Gebäude gebracht. Ob sich noch viele Menschen in dem Lokal befinden, war zunächst nicht bekannt. Kuredjian beschrieb die Gegend als normalerweise sehr sicher.

(rt deutsch/dpa) 

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