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Klare Prioritäten im Pentagon: Rekordwachstum bei Ausgaben für Militärgeheimdienste

Klare Prioritäten im Pentagon: Rekordwachstum bei Ausgaben für Militärgeheimdienste
In der Luft, zu Wasser und zu Land - die USA sparen nicht an Militärgeheimdiensten. Northrop-Grumman-MQ-4C-Triton-Überwachungsflieger (Archivbild).
Die Ausgaben der USA für militärische Geheimdienst-Aufgaben verzeichneten im letzten Jahr den höchsten Anstieg seit einem Jahrzehnt. Dieser Zweig der Nachrichtendienste ist kostenintensiv, doch hier zeigen sich die USA an vielen Stellen auch besonders "spendabel".

Während offene Kampfhandlungen der USA auf den Kriegsschauplätzen der Welt gegenwärtig ein weniger attraktives Nachrichtenthema sind, steigerte das Pentagon im vergangenen Jahr die Ausgaben für militärische Geheimdienstaktivitäten in einem Maß, wie es zuvor nur auf den Höhepunkten der Kriege im Irak und in Afghanistan mit hunderttausenden Soldaten im Einsatz der Fall war, berichtetdefense one.

RH-4 Global Hawk © Quelle: Northrop Grumman

Der verzeichnete jährliche Anstieg um rund 15 Prozent, nämlich von 19,2 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2017 auf 22,1 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2018, stellt den höchsten jährlichen Anstieg seit Beginn der Veröffentlichung dieser Zahlen vor zehn Jahren durch das Pentagon dar. Ab dem Jahr 2016 wuchsen die Ausgaben für militärische Nachrichtendienste jedes Jahr um zusätzliche zwei bis sieben Prozent.

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Für nicht-militärische Geheimdienstaktivitäten wuchsen die Ausgaben zwischen 2017 und 2018 lediglich um gut 6 Prozent.

Zwar befinden sich derzeit weniger US-Truppen in Afghanistan und im Irak als auf dem Höhepunkt der Kriege, doch werden aktuell weiterhin Unmengen an geheimdienstlichen Informationen durch Agenten, Drohnen oder andere Mittel gesammelt, auch in Syrien und mehreren Ländern Afrikas und des Nahen Ostens.

Dabei sind sowohl die Beschaffung wie auch die Auswertung der Daten gleichermaßen kostenaufwendig und personalintensiv. Doch an militärischer Spionage auch gegen Russland haben die Vereinigten Staaten dennoch nicht gespart. Diese wurden nachweislich ebenfalls seit dem Jahr 2014 verstärkt.

Hinzu kommen bürokratische Veränderungen, die vermutlich zu Ausgabensteigerungen geführt haben könnten.

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