UN-Botschafterin der USA Nikki Haley: "Die Russen werden niemals unsere Freunde sein"

UN-Botschafterin der USA Nikki Haley: "Die Russen werden niemals unsere Freunde sein"
Die Botschafterin der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen Nikki Haley
Gegenüber einer christlichen Rundfunkanstalt brachte Nikki Haley ihre Position gegenüber dem russischen Präsidenten und den Russen im Allgemeinen erneut auf den Punkt. Das Trump sich mit Putin persönlich getroffen habe, entspreche eben "seinem Stil".

Es scheint der US-amerikanischen UN-Botschafterin Nikki Haley ein Bedürfnis zu sein, ihre martialische Haltung gegenüber Russland ein ums andere Mal mit der Öffentlichkeit zu teilen. Dabei legt sie offensichtlich wenig Wert darauf, ihre Russophobie in diplomatische Worte zu kleiden:

Russland wird nie unser Freund sein! Wir werden aber, wenn nötig, mit Russland zusammenarbeiten und ihnen, wenn nötig, eine runterhauen", erklärte sie etwa bei einer Ansprache an der Duke University in North Carolina am 4. April.

Nun legte Haley nach. Gegenüber dem Christian Broadcasting Network ließ sie sich zunächst über die Basis eines wie auch immer gearteten Vertrauensverhältnisses der USA gegenüber der Russischen Föderation aus:

Wir vertrauen Russland nicht, wir vertrauen Putin nicht und werden es niemals tun", erklärte die UN-Botschafterin der Vereinigten Staaten.

Doch dabei beließ Haley es nicht. Vielmehr unterstrich Haley erneut, dass Russland jetzt und in alle Ewigkeit keine Chance habe, jemals in den exklusiven Freundschaftskreis der USA aufgenommen zu werden:

Sie werden niemals unsere Freunde sein. Das ist einfach eine Tatsache.

Auch zum Treffen von US-Präsident Trump mit dem russischen Staatsoberhaupt Wladimir Putin hatte Haley etwas zu sagen und fand dabei Worte, die ihrer Position bei den Vereinten Nationen zumindest in Ansätzen gerecht wurden:

Was ich denke, ist, ob sich der [US-] Präsident mit nordkoreanische Diktator oder mit Putin zusammensetzt, das sind Dinge, die passieren müssen. Du kannst nicht an das Ende der anderen Seite gelangen, wenn du solche Unterhaltungen nicht führst", gab Haley zu Protokoll.

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Laut Haley sei dieses offensichtlich unorthodoxe Vorgehen des US-Präsidenten schlicht und ergreifend "Trumps Stil".

Er hat das mit Kim gemacht. Er hat das mit anderen Führern gemacht. Er hat das mit Präsident Xi aus China gemacht, und das ist einfach sein Stil. Er denkt, dass er mehr von diesen Treffen hat, wenn sie von Angesicht zu Angesicht stattfinden. Es ist seine Art, die Dinge zu machen.

Haley erwartet jedoch für die Zukunft ein anderes Vorgehen des US-Präsidenten:

Sie werden sehen, dass an den nächsten Treffen Leute teilnehmen werden, die Arbeitsgruppen werden zusammenkommen, all diese Dinge. Aber er hat immer gedacht, um diese spezielle Realität dieses Zweiergesprächs zu schaffen, muss er es persönlich führen.

Haley beschreibt auch ihr generelles Verhältnis zum US-Präsidenten:

Unabhängig davon, ob ich etwas sage, dass er mag oder nicht mag, er ist respektvoll, er hört zu, und wir haben eine Unterhaltung darüber. Bereit zu sein, auch die schlechten Nachrichten zu hören, ist etwas, das alle von ihrem Präsidenten verlangen sollten", so Haley abschließend.

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