icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Er hat es wieder getan: Trump widerspricht Einschätzung von US-Geheimdiensten (Update: Dementi)

Er hat es wieder getan: Trump widerspricht Einschätzung von US-Geheimdiensten (Update: Dementi)
US-Präsident Donald Trump spricht auf einer Kabinettssitzung im Weißen Haus, 18. Juli 2018.
Jetzt doch nicht: Nach Aussage der Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, habe es sich bei der jüngsten Russland-Aussage des US-Präsidenten Donald Trump um ein Missverständnis gehandelt. Zuvor sagte Trump, Russland habe die USA nicht im VIsier.

US-Präsident Donald Trump hat mit einer Äußerung erneut die Kontroverse über seine Haltung zu Russland angeheizt. Auf die Frage einer Reporterin, ob Russland die USA weiter im Visier habe, antwortete Trump: «Danke, nein.» Auf die Nachfrage, ob er nicht glaube, dass dies der Fall sei, antwortete Trump erneut: «Nein.»

Damit stellte sich der Präsident gegen eine Einschätzung seiner Geheimdienste. Trump äußerte sich am Dienstag am Rande einer Kabinettssitzung in Washington.

US-Geheimdienstkoordinator Dan Coats hatte am Freitag gesagt: «Die Warnlichter blinken wieder rot. Die digitale Infrastruktur ist heute buchstäblich unter Angriff.» Täglich verübten «ausländische Akteure» wie Russland, China, der Iran oder Nordkorea Cyber-Angriffe auf Ziele in den USA. Russland sei dabei «ohne Frage der aggressivste ausländische Akteur».

Trump war am Montag in Helsinki erstmals zu einem Gipfel mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin zusammengekommen. Dem Sender Fox News sagte Trump danach, er betrachte Russland nicht als größten Widersacher.

Update

US-Präsident Donald Trump geht nach den Worten seiner Sprecherin Sarah Sanders weiter davon aus, dass Russland die Vereinigten Staaten im Visier hat. «Er glaubt, dass sie sicherlich wieder auf die US-Wahlen abzielen», sagte Sanders am Mittwoch in Washington. «Die Gefahr besteht weiter.» Sanders fügte hinzu: «Wir unternehmen Schritte, dass sich die Dinge nicht wiederholen.»

Die Sprecherin stellte damit anderslautende Berichte über eine Trump-Äußerung klar. Auf die Frage einer Reporterin, ob Russland die USA weiter im Visier habe, hatte Trump zuvor am Rande einer Kabinettssitzung geantwortet: «Danke, nein.» Auf die Nachfrage, ob er nicht glaube, dass dies der Fall sei, antwortete Trump erneut: «Nein.»

Nach den Worten von Sanders meinte Trump aber, er wolle keine Fragen beantworten. «Ich habe mit dem Präsidenten gesprochen, er hat auf die Frage nicht geantwortet.»

Allerdings sprach Trump nach seinem doppelten Nein noch etwa eine Minute lang mit den Reportern. Das Dementi von Sanders kam etwa drei Stunden nach ersten Berichten.

(dpa / RT Deutsch)

Mehr zum Thema - Ein Omen? Trump erklärt sich solidarisch mit den US-Geheimdiensten und das Licht geht aus

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen