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Grabschvorwürfe gegen Trudeau: Doch kein Saubermann?

Grabschvorwürfe gegen Trudeau: Doch kein Saubermann?
Justin Trudeau, Brampton, Ontario, Kanada, 5. Juli 2018.
Justin Trudeau, kanadischer Premierminister, sieht sich als Frauenfreund und förderte die MeToo-Bewegung. Jetzt aber steht er selbst in der Kritik, eine Journalistin vor 18 Jahren begrapscht zu haben. Im Netz erntet der selbst erklärte Feminist Kritik.

18 Jahre liegt der Vorfall zurück, der Trudeau in ein schlechtes Licht rückt. Damals war Trudeau 28 Jahre alt und noch nicht politisch aktiv. Auf einem Musikfestival im kanadischen Creston begraptschte er Rose Knight. Als Premierminister hatte sich Trudeau selbst als einen Feministen bezeichnet. 

Rose Knight, Journalistin, zu dem Vorfall: 

Herr Trudeau hat sich am nächsten Tag entschuldigt. Ich habe den Vorfall damals nicht verfolgt und werde ihn auch nicht weiter verfolgen. Ich hatte danach keinen Kontakt mehr zu Herrn Trudeau, weder bevor noch nachdem er Premierminister wurde. 

Passivität soll nicht länger als stilles Einverständnis interpretiert werden können. (Symbolbild).

Der kanadische Premierminister wies die Anschuldigungen von sich: 

Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mich in irgendeiner Weise unangemessen verhalten habe, aber ich respektiere die Tatsache, dass jemand das anders aufgefasst haben mag." 

Einen Anlass für Nachforschungen sieht Trudeau nicht. Bei Knight entschuldigte sich Trudeau dennoch etwas einlenkend: 

Es tut mir leid. Wenn ich gewusst hätte, dass sie für eine nationale Zeitung berichten, wäre ich nicht so forsch gewesen." 

Kritik gibt es in den sozialen Medien: 

Eine Twitter-Nutzerin kritisiert die Haltung Trudeaus: 

Warum sagt Trudeau nicht einfach was passiert ist? Was genau hat er getan, was sie so und er anders sah? Sag es einfach und lasst die Kanadier urteilen."

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