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Vor Gipfeltreffen zwischen Putin und Trump: Die Krim als ewiges Argument für Sanktionen

Vor Gipfeltreffen zwischen Putin und Trump: Die Krim als ewiges Argument für Sanktionen
Die Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders verkündete am Montag, die US-Sanktionen gegen Russland würden aufgrund der "Annexion" der Krim aufrechterhalten. Sicherheitsberater John Bolton hatte sich vorsichtiger geäußert, ganz zu schweigen von Trump selbst.

Wie Sarah Huckabee Sanders am Montag mitteilte, würden die Vereinigten Staaten die "Annexion der Krim" als Resultat des "Überfalls" Moskaus auf die Ukraine nicht anerkennen. Die Aufhebung der entsprechenden Sanktionen gegen Russland würde erst nach der Rückgabe der Krim an die Ukraine in Erwägung gezogen.

Wir erkennen Russlands Bestreben, die Krim zu annektieren, nicht an. Wir sind uns an dieser Front darin einig, uns nicht einig zu sein", erklärte Sanders gegenüber Reportern.

Im Vorfeld hatte US-Präsident Donald Trump die Anerkennung der Halbinsel als russisches Territorium noch als mögliche Verhandlungsmasse im Rahmen des für den 16. Juli anberaumten Gipfeltreffens zwischen Putin und Trump nicht ausgeschlossen.

Wir werden sehen", hatte Trump vergangenen Freitag zu diesem Thema gesagt.

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Im Vorfeld des G7-Gipfels in Kanada, der im Eklat endetet, hatte Trump auch die Rückkehr Russlands an den G7-Tisch ins Gespräch gebracht. "Russland sollte am Verhandlungstisch sitzen", zeigte sich der US-Präsident überzeugt.

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Die EU-Granden, darunter der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel, lehnten dies jedoch unter Verweis auf die "Intervention" Russlands in der Ostukraine und die vermeintliche Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel ab.

Unverständnis soll Trump während des G7-Treffens in Québec für die Position gegenüber der ukrainischen Regierung geäußert haben:

Die Ukraine ist einer der korruptesten Staaten der Welt", zeigte sich der Immobilien-Mogul demnach während eines Abendessens der "Garanten der Weltordnung" überzeugt.

In der Krim-Frage hatte Trump zuletzt keine Missverständnisse über seine Position aufkommen lassen. Die Nachrichtenseite Buzzfeed berichtete, Trump zufolge sei die Krim russisch, "weil dort alle Russisch sprechen".

Sanders waren die mutmaßlichen Aussagen Trumps nach eigener Aussage nicht bekannt.

Kryptischer als Sanders am Montag hatte sich neben Trump selbst auch sein nationaler Sicherheitsberater John Bolton zum Thema Krim geäußert. Am Sonntag erklärte er, dass die Zugehörigkeit der Krim zur Russischen Föderation "nicht die Position der Vereinigten Staaten" sei.

Der [US-] Präsident sagt oft 'Wir werden sehen', um zu zeigen, dass er willens ist, sich mit ausländischen Führern über eine Reihe von Themen zu sprechen und sich ihre Perspektive anzuhören", fasste Bolton das diplomatische Verständnis seines Chefs zusammen.

Auf die Frage, ob sich die offizielle US-Position im Zuge der Verhandlungen ändern könne, entgegnete Bolton in Anlehnung an Trump: "Wir werden sehen."

Es ist der Präsident, der die Politik macht, nicht ich", rundete Bolton seine Einlassungen ab.

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