icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

"Total-Embargo" - USA wollen weltweiten Import-Stopp für iranisches Öl durchsetzen

"Total-Embargo" - USA wollen weltweiten Import-Stopp für iranisches Öl durchsetzen
Das Foto zeigt iranische Ölanlagen auf der Insel Khark, am Ufer des Golfs. Die Vereinigten Staaten warnten am 26. Juni 2018, dass Länder auf der ganzen Welt vor dem 4. November aufhören müssen, iranisches Öl zu kaufen oder sonst mit US-Wirtschaftssanktionen rechnen müssen.
Die USA wollen mit einem Total-Embargo beim Öl, dem Iran die wichtigste Einnahmequelle nehmen. Dies bestätige ein ranghoher Beamter des US-Außenministeriums am Dienstag. Gegen Staaten, die dem nicht Folge leisteten, würden ab November Sanktionen verhängt. Ausnahmen werde es nicht geben.

Wir werden in etwa einer Woche mit unseren Partnern im Nahen Osten in Kontakt treten, im sicherzustellen, dass das weltweite Ölangebot nicht betroffen sein wird", betonte der Beamte des US-Außenministeriums.

Die USA seien sich im klaren, dass dies bei den US-Verbündeten nicht nur auf Zustimmung stoßen werde, besonders bei Öl-Importeuren. "Der Grund, warum sie es dennoch machen werden, ist ihre Beziehung zu uns", betonte er. Grundsätzlich seien alle Länder betroffen, es stünden Gespräche unter anderem mit China, Indien und der Türkei bevor.

US-Präsident Donald Trump hatte im Mai den einseitigen Rückzug seines Landes aus dem Atomabkommen mit dem Iran angekündigt und im Rahmen des Abkommens ausgesetzte Wirtschaftssanktionen gegen die Islamische Republik wieder eingesetzt. Trump hatte in den vergangenen Tagen von ersten Erfolgen der Politik gesprochen, die der Beamte des Außenministeriums als "Strategie des maximalen ökonomischen Drucks" bezeichnete.

Mehr zum Thema - US-Sanktionen gegen den Iran schaden vor allem Europa 

"Der Iran ist ein anderes Land, seit wir ausgestiegen sind", sagte Trump. Teheran habe sein aggressives Verhalten in der Region bereits geändert. Nach Überzeugung des Außenministeriums bekommt die Regierung in Teheran auch den Druck aus der eigenen Bevölkerung über die wirtschaftliche Situation zu spüren. Die Menschen im Iran seien es laut US-Darstellung leid, ständig die Folgen der Politik "elitärer Kleriker" ausbaden zu müssen.

(dpa/rt deutsch)

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen