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Wegen angeblichen Cyber-Angriffen: USA verhängen weitere Sanktionen gegen Russland

Wegen angeblichen Cyber-Angriffen: USA verhängen weitere Sanktionen gegen Russland
US-Finanzminister Steven Mnuchin hat am heutigen Montag neue Sanktionen gegen Russland verkündet
Washington hat neue Sanktionen gegen Russland verhängt, die drei Personen und fünf Institutionen betreffen. Sie wurden nach Angaben des US-Finanzministeriums als Reaktion auf angebliche neue "Cyberaktivitäten" Russlands eingeführt. Mehr Informationen in Kürze.

In der Stellungnahme des US-Finanzministeriums heißt es:

Die Vereinigten Staaten sind ständig bemüht, böswilligen Akteuren entgegenzuwirken, die auf Geheiß der Russischen Föderation und ihrer Militär- und Nachrichtendienste daran arbeiten, Russlands offensive Cyberfähigkeiten zu erhöhen. Die heute benannten Stellen haben durch ihre Arbeit mit dem FSB direkt zur Verbesserung der Cyber- und Unterwasserfähigkeiten Russlands beigetragen und gefährden damit die Sicherheit der Vereinigten Staaten und unserer Verbündeten.

Die Vereinigten Staaten haben sich verpflichtet, sich aggressiv gegen jedes Unternehmen oder jede Einzelperson zu wenden, das in Richtung des FSB arbeitet, dessen Arbeit die Vereinigten Staaten bedroht, und werden weiterhin unsere Sanktionsbehörden, einschließlich der im Rahmen von CAATSA bereitgestellten, nutzen, um den sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen, die von Russland ausgehen, zu begegnen.

Beispiele für die bösartigen und destabilisierenden Cyber-Aktivitäten Russlands sind der zerstörerische NotPetya Cyber-Angriff, Cyber-Intrusionen gegen das US-Energienetz, um zukünftige offensive Operationen zu ermöglichen, und globale Kompromisse bei Netzwerkinfrastrukturgeräten, einschließlich Routern und Switches, um potenziell auch störende Cyber-Angriffe zu ermöglichen.  Die heutige Aktion zielt auch auf die Unterwasserfähigkeiten der russischen Regierung ab.  Russland ist aktiv in der Verfolgung von Unterwasser-Kommunikationskabeln, die den Großteil der weltweiten Telekommunikationsdaten transportieren. 

Folgende Personen und Körperschaften wurden von den USA sanktioniert:

Die heutige Klage umfasst die Benennung von fünf russischen Körperschaften und drei russischen Personen gemäß E.O. 13694 in der geänderten Fassung sowie eine gleichzeitige Benennung gemäß Abschnitt 224 der CAATSA.

Digital Security wurde gemäß E.O. 13694 in der jeweils gültigen Fassung für die materielle und technologische Unterstützung des FSB benannt. Ab 2015 arbeitete Digital Security an einem Projekt, das Russlands offensive Cyberfähigkeiten für die russischen Geheimdienste erhöhen würde, um das FSB einzubeziehen.

ERPScan wurde gemäß E.O. 13694 in der jeweils gültigen Fassung für den Besitz oder die Kontrolle durch Digital Security bestimmt. Seit August 2016 ist ERPScan eine Tochtergesellschaft von Digital Security.

Embedi wurde gemäß E.O. 13694 in der jeweils gültigen Fassung benannt. Seit Mai 2017 war Embedi im Besitz oder unter der Kontrolle von Digital Security.

Das Kvant Scientific Research Institute (Kvant) wurde gemäß E.O. 13694 in der geänderten Fassung und Abschnitt 224 der CAATSA für das Eigentum oder die Kontrolle durch das FSB bestimmt. Im August 2010 erließ die russische Regierung ein Dekret, das Kvant als föderales staatliches Einheitsunternehmen ausweist, das vom FSB beaufsichtigt wird.

Kvant wurde auch gemäß E.O. 13694 in der geänderten Fassung für die materielle und technologische Unterstützung des FSB benannt. Seit August 2015 ist Kvant ein Forschungsinstitut mit umfangreichen Verbindungen zum FSB. Darüber hinaus war Kvant ab April 2017 Hauptauftragnehmer für ein Projekt, bei dem die FSB der Endverbraucher war.

Divetechnoservices wurde gemäß E.O. 13694 in der jeweils gültigen Fassung für die materielle und technologische Unterstützung des FSB benannt. Seit 2007 beschafft Divetechnoservices eine Vielzahl von Unterwasserausrüstungen und Tauchsystemen für russische Regierungsbehörden, darunter das FSB. Darüber hinaus erhielt Divetechnoservices im Jahr 2011 den Auftrag, ein Tauchboot im Wert von 1,5 Millionen Dollar für das FSB zu beschaffen.

Aleksander Lwowisch Tribun (Tribun) wurde gemäß E.O. 13694, in der jeweils gültigen Fassung, für oder im Namen von Divetechnoservices benannt. Seit Dezember 2017 ist Tribun Generaldirektor von Divetechnoservices.

Oleg Sergejewitsch Tschirikow (Tschirikow) wurde gemäß E.O. 13694, in der jeweils gültigen Fassung, für oder im Auftrag von Divetechnoservices benannt. Seit März 2018 war Chirikov Programm-Manager bei Divetechnoservices.

Wladimir Jakowlewitsch Kaganski (Kaganski) wurde gemäß E.O. 13694 in der jeweils gültigen Fassung für oder im Auftrag von Divetechnoservices benannt. Ab Dezember 2017 war Kaganski Eigentümer von Divetechnoservices. Zuvor war Kaganski auch Generaldirektor von Divetechnoservices.

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