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Goldman Sachs: Verschuldung der USA bedroht ihre Wirtschaft

Goldman Sachs: Verschuldung der USA bedroht ihre Wirtschaft
Analysten der Investmentbank Goldman Sachs schlagen Alarm. Sie warnen davor, dass die wachsenden Schulden der USA die wirtschaftliche Sicherheit der Vereinigten Staaten während der nächsten Rezession erheblich gefährden könnten.

Der Chefvolkswirt der Investmentbank Goldman Sachs, Jan Hatzius, prognostizierte einen Anstieg des Bundesdefizits der USA in Höhe von 825 Milliarden US-Dollar (4,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP)) auf 1,25 Billionen US-Dollar (5,5 Prozent des BIP) bis zum Jahr 2021. Der Wert werde über die nächsten zehn Jahre auf 2,05 Billionen US-Dollar (7 Prozent des BIP) steigen, so Hatzius.

Ein expandierendes Defizit und ein steigendes Schuldenniveau dürften die Zinsen nach oben drücken und das Defizit weiter vergrößern. Obwohl wir nicht glauben, dass die USA ein Risiko bezüglich ihrer Kredit- oder Rückzahlungsfähigkeit darstellen, könnte die steigende Verschuldung dennoch Konsequenzen haben, lange bevor die Tragfähigkeit der Schulden zu einem großen Hindernis wird", so der Volkswirt.

Das Kongressetat-Büro (CBO), das die geplanten Ausgaben innerhalb eines Haushaltsjahrs prüft, teilte im April mit, dass sich die Schulden der USA dem BIP innerhalb einer Dekade angleichen könnten, wenn der Kongress die Steuersenkungen verlängert. Das sei ein Niveau, das man seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen habe.

Laut dem CBO dürfte das US-Wirtschaftswachstum dank der Impulse in diesem Jahr auf über drei Prozent steigen. Die öffentliche Verschuldung werde dennoch bis zum Ende des Fiskaljahres 2018 auf 28,7 Billionen US-Dollar ansteigen.

Der Gesetzgeber könnte angesichts des ohnehin schon beträchtlichen Haushaltsdefizits zögern, im nächsten Abschwung fiskalische Impulse zu setzen. Wir erwarten zwar eine weitere Lockerung der Fiskalpolitik während des nächsten Abschwungs, sehen aber gute Chancen, dass sie weniger aggressiv als in den letzten Rezessionen ausfällt", so Hatzius.

Das Analystenteam von Goldman Sachs erklärte, dass selbst wenn die Schulden- und Defizitniveaus den Gesetzgeber nicht daran hindern, antizyklische fiskalische Impulse während der nächsten Rezession zu genehmigen, der politische Wille jedoch, das Schuldenniveau zu stabilisieren, das Wachstum während der nächsten Erholungsphase  behindern könnte.

Die derzeitige fiskalische Expansion muss irgendwann nicht nur einer neutralen Haltung weichen, die wir bis 2020 erwarten, sondern auch einer Straffung der Fiskalpolitik, die das Wachstum einschränken könnte", prognostiziert Hatzius.

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