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Wegen Skripal-Affäre: Trump erwägt Ausweisung russischer Diplomaten

Wegen Skripal-Affäre: Trump erwägt Ausweisung russischer Diplomaten
Donald Trump, Maryland, USA, 23. März 2018.
Als Antwort auf die Skripal-Affäre hat Trump die Ausweisung dutzender russischer Diplomaten vorbereitet, wie Bloomberg berichtet. Donald Trump könnte die Ausweisungen am kommenden Montag bekannt machen. Zunächst aber werde an einer koordinierten Antwort mit den Alliierten aus Europa gearbeitet.

Berater Donald Trumps, so berichtete Bloomberg, gaben bekannt, dass Donald Trump die Ausweisung russischer Diplomaten erwäge. Zunächst aber würde der US-Präsident sicher stellen, dass auch die Alliierten in der EU ähnliche Schritte unternehmen werden. Die "Skripal-Affäre" führte zu einer diplomatischen Krise zwischen Großbritannien und Russland und zieht immer weitere Kreise.

Der ehemalige Doppelagent Sergei Skripal und seine Tochter wurden wohl Opfer eins Angriffs mit einer chemischen Substanz. Großbritannien urteilte bald darauf, dass es sich um die verbotene Substanz "Nowitschok" handeln müsse und die Schuld dafür bei Russland liege, ohne Beweise vorzubringen. Daraufhin wurden 23 russische Diplomaten aus Großbritannien ausgewiesen. Laut der TASS-Nachrichtenagentur erwägen auch EU-Länder die Ausweisung russischer Diplomaten. 

EU-Flaggen auf Halbmast in Gedenken der Opfer des Terroranschlags in Brüssel, Belgien, 18. August 2017.

Die USA, Deutschland und Frankreich hatten in einer gemeinsamen Erklärung die "Skripal-Affäre" verurteilt und folgte dem Beispiel Großbritanniens, Moskau verantwortlich zu machen. Trotz Kritik hatte der US-Präsident seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu dessen Wahlsieg gratuliert. Am Freitag sagte Heather Nauert: 

Die USA erwägen eine Reihe von Antworten als Reaktion auf Russlands unerhörte Handlungen in Großbritannien, um einerseits unsere Solidarität mit unseren Alliierten zu demonstrieren und Russland für seine klaren Verstöße internationaler Normen und Übereinkünfte in die Verantwortung zu nehmen. 

Ein Vertreter der US-Regierung erklärte, dass Washington über das Wochenende eine gemeinsame Antwort mit den Europäern erarbeite. Litauen, Lettland, Estland und Tschechien hielten sich für die Ausweisung russischer Diplomaten bereit. Ob sich Frankreich und Deutschland dafür entscheiden, ist bisher unklar.

Margarita Simonjan in Moskau während einer Pressekonferenz am 16. Oktober 2016. Auf dem Hintergrund: Christus Erlöser Kathedrale in Moskau.

Wie Großbritannien werfen die Amerikaner den diplomatischen Vertretern Moskaus vor, sie seien Spione, die in den USA geheimdienstliche Operationen unternehmen. Am Samstag sagte der stellvertretende Pressesprecher Raj Shah gegenüber Bloomberg:

Die USA stehen eng an der Seite Großbritanniens in der Verurteilung der unerhörten Handlungen Russlands. Der Präsident erwägt immer Möglichkeiten, um Russland für seine bösartigen Aktivitäten zur Verantwortung zu ziehen. Wir haben bis jetzt keine Bekanntmachungen dazu. 

Nach seinem Telefonat mit Putin hatte Trump geschrieben: "Sich mit Russland (und anderen) zu vertragen, ist eine gute Sache, keine schlechte."

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