Rex Tillerson: Russlands Isolation nützt niemandem

Rex Tillerson: Russlands Isolation nützt niemandem
Rex Tillerson, USA, 13. März 2018.
Der ehemalige Außenminister Rex Tillerson hielt am Dienstag seine Abschiedsrede im State Department, nachdem er von der Trump-Administration kurzerhand entlassen worden war. In seinen Ausführungen sprach er von der Notwendigkeit entspannter Beziehungen zu Russland.

Er nannte Russlands Verhalten beunruhigend und sagte, dass Moskau "sorgfältig abwägen (muss), ob sein Handeln im besten Interesse des russischen Volkes und der Welt im Allgemeinen ist".

"Die Fortsetzung der derzeitigen Entwicklung wird wahrscheinlich zu Russlands Isolation führen. Das wäre eine Situation, an der niemand ein Interesse haben kann", sagte er. Tillerson hatte mutmaßlich über Twitter erfahren, dass er seinen Posten als amerikanischer Außenminister an den bisherigen CIA-Chef Mike Pompeo abtreten muss.  

Tillerson sagte, US-Aktionen in Syrien und der Waffenstillstand haben dazu beigetragen, viele Leben zu retten. Er fügte hinzu, dass in Syrien "mehr getan und der Irak stabilisiert werden" müsse, während er gleichzeitig auf die Annahme der Südasien-Strategie Bezug nahm, um die Taliban zur Teilnahme an friedlichen Verhandlungen mit der afghanischen Regierung zu zwingen.

John McEntee, einer der am längsten dienenden politischen Mitarbeiter und persönlicher Assistent Donald Trumps, ist vom Weißen Haus schon am Montag fristlos entlassen worden. Er hatte offenbar noch nicht einmal Zeit, seine Sachen zu packen. Nach einem Bericht des Wall Street Journal vom Dienstag wurde McEntee bereits am Montag vom Gelände geführt. Ungenannte Mitarbeiter beriefen sich auf Sicherheitsbedenken. Trumps Team für seine Wiederwahl im Jahr 2020 hieß McEntee allerdings kurz darauf offiziell an Bord willkommen.

"Am Ende des Tages übergebe ich alle Verantwortung an den stellvertretenden Sekretär Sullivan", fuhr Tillerson fort, bevor er erklärte, dass er am 31. März offiziell von seinem Amt zurücktreten werde.

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