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USA: Trump erhebt Stahl- und Aluminiumstrafzölle von bis zu 25 Prozent

USA: Trump erhebt Stahl- und Aluminiumstrafzölle von bis zu 25 Prozent
US-Präsident Donald Trump kündigte für nächste Woche Strafzölle für Stahl- und Aluminiumeinfuhren aus dem Ausland an. Die US-Regierung fordert für Stahlimporte 25 Prozent und für Aluminiumimporte bis zu zehn Prozent.

"Wir werden unsere Stahlindustrie wieder aufbauen. Wir werden unsere Aluminiumindustrie wieder aufbauen", sagte Trump am Donnerstag in einer Hörsitzung des Weißen Hauses mit Führungskräften aus der Industrie. Er verwies auf den Erfolg der kürzlich verhängten Tarife für Solarmodule und Waschmaschinen.

"Ich mache anderen Ländern keine Vorwürfe", weil sie schlechte Handelsabkommen mit den USA ausnutzen, sagte Trump.

US-amerikanische Führungskräfte beklagte sich außerdem über eine "Kapitalverknappung".

"Dass das jahrzehntelang so weitergehen durfte, ist beschämend", sagte Trump und fügte hinzu, dass man "nicht viel von einem Land hat", wenn dieses nicht selbst Stahl und Aluminium herstellen könne, insbesondere mit Blick auf die Verteidigungsindustrie.

Der Universitätsprofessor für Internationale Beziehungen Gerhard Mangott, der in Innsbruck unterrichtet, kommentierte auf Anfrage von RT Deutsch:

An sich ist die Ankündigung der Strafzölle nicht an China gebunden, sondern soll grundsätzlich für alle Stahl- und Aluminiumexporteure auf den US-Markt gelten. Aber es ist davon auszugehen, dass diese Maßnahme vor allem gegen China gerichtet sein wird.

Mit seinen Plänen folgt Trump seiner "America-first"-Leitstrategie, schreibt die Tagesschau. Demnach könnten teure Importe für die ausländische Konkurrenz heimische Standorte stärken.

"Wir werden neue Jobs und pulsierende Unternehmen bekommen", versprach Trump.

Die heimische Branche sei "jahrzehntelang durch unfairen Handel und schlechte Politik mit vielen Ländern der Welt dezimiert" worden, schreibt der US-Präsident auf dem Micro-Bloggingdienst Twitter.

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