Nordamerika

Ex-Führungskräfte wenden sich gegen Facebook: "Zerstört das soziale Gefüge unsere Gesellschaft"

Die sozialen Netzwerke bestimmen den Alltag und wurden entwickelt, um uns süchtig zu machen. Dies ist die Überzeugung einer Gruppe aus ehemaligen Silicon-Valley-Führungskräften, darunter auch der Erfinder des Facebook-Like-Buttons. Sie blasen jetzt zum Gegenangriff.
Ex-Führungskräfte wenden sich gegen Facebook: "Zerstört das soziale Gefüge unsere Gesellschaft"Quelle: www.globallookpress.com © Jaap Arriens

Das Zentrum für humane Technologie wurde von Tristan Harris, einem ehemaligen Mitarbeiter von Google, mitgegründet. Gemeinsam mit "Common Sense Media" wurde die "Wahrheit über Technologie"-Kampagne ins Leben gerufen. Zu den Unterstützer zählen Sandy Parakilas, ehemalige Betriebsleiterin bei Facebook, Lynn Fox, einstige Kommunikationsleiterin bei Google, Dave Morin, ehemalige Facebook-Direktorin, Justin Rosenstein, Erfinder des berühmten Facebook-Like-Buttons und Roger McNamee, früherer Facebook-Investor. 

Sie sind der Ansicht, dass "unsere Gesellschaft von der Technologie gegeißelt wird", und die Technologiegiganten vom Problem profitieren: 

Wir können nicht erwarten, dass Aufmerksamkeitsentzugsfirmen wie YouTube, Facebook, Snapchat oder Twitter sich ändern, weil es gegen ihr Geschäftsmodell ist. Dies sind keine neutralen Produkte. Sie sind Teil eines Systems, um uns süchtig zu machen."

Der Zusammenschluss will ein Schadensregister erstellen. Informationen zu Gesundheitsauswirkungen verschiedener Technologien und Wege sollen gesammelt werden, um die Produkte besser für die Menschlichkeit zu machen. Chamath Palihapitiya, ehemaliger leitender Angestellter bei Facebook, gab im Dezember zu, dass ihn extreme Schuldgefühle über die Firma, die er half aufzubauen, plagen würden: 

Ich denke, wir haben Werkzeuge geschaffen, die das soziale Gefüge einer funktionierenden Gesellschaft zerreißen." 

Gegen schlechte Presse will Facebook seinen Newsfeed umbauen. Er soll den Nutzern helfen, tiefgreifender Interaktionen zu haben und nicht vertrauenswürdige Nachrichtenquellen eliminieren. Ein besonderes Augenmerk will die "Wahrheit über Technologie"-Kampagne auf die Auswirkungen auf die kindliche Gesundheit legen. Kinder hätten das permanente Gefühl, zu kurz zu kommen. Sie messen sich ständig mit Anderen, deren Leben interessanter zu sein scheint als das eigene. 

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