Assange: "Manhattan-Angriff wäre nicht geschehen, wenn CIA weniger Terroristen bewaffnen würde"

Assange: "Manhattan-Angriff wäre nicht geschehen, wenn CIA weniger Terroristen bewaffnen würde"
Der WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange kritisierte den US-amerikanischen Geheimdienst CIA und sagte, dass der tödliche Terroristenangriff in New York möglicherweise nicht geschehen wäre, würde die CIA gegen Terroristen vorgehen, statt diese zu unterstützen.

"Wenn die CIA mehr Zeit damit verbringen würde, gegen Terroristen zu ermitteln und weniger Zeit damit, sie zu trainieren und zu bewaffnen, hätten wir den heutigen Pickup-Angriff in New York vielleicht nicht gehabt", schrieb der Whistleblower auf Twitter nach dem Anschlag in Lower Manhattan, der am Dienstag acht Tote und ein Dutzend Verletzte zurückließ.

Der Tatverdächtige wurde Berichten zufolge als der 29-jährige gebürtige Usbeke Sayfullo Saipov identifiziert. Der Angreifer fuhr einen angemieteten Pickup auf einen Fahrradweg in der Nähe des World Trade Center Memorials und traf dabei mehrere Fußgänger und Radfahrer tödlich. Das Fahrzeug blieb nicht stehen, bis es einen Schulbus traf, dann verließ der Verdächtige den Pickup mit zwei "Imitationsfeuerwaffen" und soll "Allahu Akbar" gerufen haben. Er wurde von Polizeibeamten erschossen, bevor er in Gewahrsam genommen werden konnte.

Der Verdächtige hatte angeblich eine Nachricht in seinem LKW hinterlassen, die besagte, dass er den Angriff im Namen des Islamischen Staates (IS, früher ISIS/ISIL) begangen habe. Dies berichtete der Nachrichtensender NBC.