Trumps Kampf gegen den Schutz der Dreamer für die Sicherheit der USA

Trumps Kampf gegen den Schutz der Dreamer für die Sicherheit der USA
Ein Aktivist bemalt die mexikanische Mauer, Ciudad Juarez, Mexiko 26. Februar 2017
Trump will das Programm zum Schutz der "Dreamer", zur Sicherheit seines Landes, aufkündigen. Dieses bot Kindern, die ohne Papiere in die USA kamen, den Schutz vor Abschiebungen. Für den Justizminister ist das Programm verfassungswidrig. In New York kam es zu Protesten mit Festnahmen.

Kinder ohne Papiere, sogenannte "Dreamers" sollte in den USA ein Schutz zufallen, dies hatte im Jahr 2012 die Obama-Administration im "Deferred Action for Childhood Arrivals" (DACA) entschieden. Trump will dieses Programm aufkündigen, damit stehen 800.000 Menschen in den USA vor einer ungewissen Zukunft. In New York wurde gegen Trumps Pläne protestiert, es kam zu mindestens 13 Festnahmen. Unter den Festgenommenen Personen befindet sich auch ein Mitglied des New Yorker Stadtrats. 

Ein Aktivist wendet sich auf einer New Yorker Kundgebung gegen den weißen Nationalismus ultrarechter Gruppierungen

Der amerikanische Justizminister Jeff Sessions sieht in dem Programm keine Übereinstimmung mit der amerikanischen Verfassung. 

Jeff Sessions: 

Es gibt nichts Mitfühlendes über das Versagen, Einwanderungsgesetze durchzusetzen. 

Die Gesetze schützten das Leben und die Gemeinschaft, so Sessions. Früheres Versagen der Regierung hätten zu Kriminalität, Gewalt und Terrorismus geführt. 

Sara Huckabee Sanders, Pressesekretärin des Weißen Hauses, wiederholte die Aussagen Sessions auf ihre Art. Es sei nicht kaltherzig von Trump, das Gesetz zu wahren:

Obama hingegen bezeichnete die Intention Trumps als "grausam". Es kam auch in anderen US-Städten, wie Los Angeles, Minneapolis, Denver und San Francisco zu Protesten. Für Donald Trump steht dieser Schritt im Einklang zu seiner "Amerika-Zuerst-Politik": 

Der Kongress hat jetzt die Möglichkeit sich zu einer verantwortlichen Einwanderungsreform zu bekennen, welche amerikanische Jobs und amerikanische Sicherheit an erster Stelle positioniert.