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USA: Gestohlene Militärausrüstung für über eine Million US-Dollar auf eBay verkauft

USA: Gestohlene Militärausrüstung für über eine Million US-Dollar auf eBay verkauft
Ebay auf Boxen projiziert, Warschau, Polen, 21. Januar 2014
Mehr als eine Million US-Dollar amerikanischer Militärausrüstung wurde von einem Stützpunkt in Kentucky entwendet und fand sich auf eBay wieder. Ein Unternehmer steht vor Gericht, der auch US-Soldaten in Afghanistan zum Diebstahl anstiftete. Sechs Soldaten zeigten sich geständig.

Vor Gericht steht der 27 Jahre alte John Roberts aus Clarksville, Tennessee, der angab, nicht gewusst zu haben, dass die Ausrüstung gestohlen worden sei. Soldaten des Fort Campbell hätten ihm mitgeteilt, dass das Material legal von anderen Soldaten erworben worden sei, oder dass die Armee sich dieser Ausrüstung habe entledigen wollen:

Ich habe nicht versucht, irgendetwas zu verbergen. Deshalb habe ich es den Verkauf von Allem auf eBay versteuert. Ich dachte, es sei in Ordnung. 

Die Ausrüstung, die teilweise Abnehmer in Russland, China, Mexiko, Hong Kong, Kasachstan und der Ukraine fand, beinhaltete Maschinengewehre, Teile von Schusswaffen, Helme, Waffen, medizinische Ausrüstung, Schutzwesten und mehr. Dass er eine Lizenz zum Erwerb und Verkauf bräuchte, war Roberts nicht bewusst. Belastet wurde er von seinem ehemaligen Geschäftspartner Cory Wilson der angab, dass er und Roberts im Netz nach besonders teuren und schwer zu findenden Waffen suchten. Sie teilten sich ein Lager in Clarksville, wo sie die Materialien horteten. Verpackungen und Label, die zur Identifizierung als Regierungsbesitz beigetragen hätten, wurden entfernt. Falsche Beschriftungen tarnten die Materialien, so Wilson. Er bekannte sich für schuldig, das Gesetz zum Waffenexport verletzt zu haben. 

Michael Barlow, ehemaliger Stabsoffizier in Fort Campbell, bekannte sich schuldig, dass ganze Lieferwagen voll mit Militärausrüstungen entwendet wurden. Von Robert hätte er eine Liste mit Materialien erhalten, die Soldaten in Afghanistan stehlen sollten und mit in die Vereinigten Staaten zum Wiederverkauf bringen. Sechs Soldaten baten um Gnade gegen ihr Geständnisses. 

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