USA: Straßengewalt wird von der Politik instrumentalisiert

USA: Straßengewalt wird von der Politik instrumentalisiert
Charlottesville am 12. August: Ein Gegendemonstrant schlägt auf einen Teilnehmer einer rechtsradikalen Kundgebung ein.
In den USA wird die Gewalt auf den Straßen zunehmend von politischen Akteuren für ihre Zwecke ausgenutzt. So gibt es Politiker, die den Autoanschlag von Charlottesville direkt dem US-Präsidenten ankreiden. Die Aussagen diverser Politiker führen zu einer noch tieferen Spaltung der Gesellschaft.

Die Polarisierung der Debatte führt wiederum zu noch mehr Gewalt auf den Straßen. In vielen demokratischen Ländern gibt es politische Gewalt als Ausdrucksmittel verschiedener Splittergruppen. Umweltschützer, Tierrechtler, Rechtsextremisten oder Globalisierungsgegner verschaffen ihren Forderungen häufig gewaltsam Nachdruck. Die Instrumentalisierung dieser Gewalt durch die Politik ist jedoch eine relativ neue Entwicklung der vergangenen Jahre.

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